Bad Mergentheim

Ehrungsabend beim TSV Markelsheim Auszeichnungen für 60-, 50- und 40-jährige Mitgliedschaft / Großes Engagement

Genügend Zeit, die Verdienste zu würdigen

Archivartikel

Markelsheim.Der TSV Markelsheim veranstaltete den traditionellen Ehrungsabend für verdiente Vereinsmitglieder. Laut Vorsitzendem Alois Schmitt habe sich dieser Rahmen in der Vergangenheit bewährt, um die Leistungsträger des Vereins angemessen zu würdigen.

Denn neben einer Einladung zum Essen bleibt an diesem Abend genügend Zeit, um einen Blick auf die Verdienste der einzelnen Mitglieder zu werfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Schmitt bedankte sich bei allen Gästen für ihr Kommen, insbesondere auch bei Ortsvorsteherin Claudia Kemmer für die gute Zusammenarbeit und ihr stets hohes Interesse am Vereinsleben. Hocherfreut zeigte er sich zudem, dass der TSV mit Andreas Lehr nun wieder einen zweiten Vorsitzenden vorweisen kann, der die Vereinsarbeit unterstützt.

Auf unterhaltsame Weise präsentierten im weiteren Verlauf des Abends die beiden Vorsitzenden des Ehrungsausschusses Rüdiger Wellm und Uwe Schneider Bilder und Geschichten aus dem Vereinsleben der Geehrten.

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang stets die Erzählungen der älteren Mitglieder, die den Verein mit ins Leben gerufen haben, aktiv am Bau der zahlreichen Sportstätten in Markelsheim beteiligt waren und sich gerne an gemeinsame Aktionen zurückerinnern. So wurde beispielsweise von der unvergesslichen Teilnahme Markelsheimer Sportler beim „Spiel ohne Grenzen“ berichtet, einer in den 60er und 70er Jahren deutschlandweit bekannten und im Fernsehen live ausgestrahlten Spielshow.

Ebenso erfuhren die jüngeren Vereinsmitglieder zu ihrer Überraschung, dass die erste Ballsportart im Verein nicht etwa Fußball war, sondern Feldhandball, eine in den 50er Jahren populäre Sportart und Vorgänger des heutigen Hallenhandballs. Für Schmunzeln sorgte außerdem die Erinnerungen an Siegerehrungen mit Eichenkränzen, die teilweise noch heute die Wände schmücken und mitunter stolz von den Enkelkindern getragen werden.

Da der TSV Markelsheim ein sehr breites Sportangebot aufzuweisen hat mit einer außergewöhnlich guten Jugendarbeit in allen Abteilungen, war es nicht verwunderlich, dass für den Abend eine ganze Reihe an Ehrungen auf dem Programm standen.

Den Anfang bildeten TSV Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und damit Treue zum Verein. Die Treuenadel in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten an dieser Stelle Harry Wellm, Lydia Schmitt, Gerhard Fischer, Gertrud Fischer, Doris Eich, Doris Halbmann, Martin Nussberger, Günter Kimmelmann, Thomas Gundling, Margot Bokmeier und Ralf Wettinger. Eine Urkunde für 50-jährige Treue konnte der Vorsitzende Alois Schmitt an Erhard Kuhnhäuser und Erich Eidel aushändigen. Für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Josef Bamberger, Josef Gerlinger, Karl Gundling und Josef Schieser.

Ehrennadel

Es folgten Ehrungen für langjähriges ehrenamtliches Engagement. Die Ehrennadel in Silber erhielt Andreas Pollich, in Gold Sonja Metzger, Christina Sporrer und Melanie Kleinschnitz. Der Ehrenbrief des Vereins für 16-jährige ehrenamtliche Tätigkeit konnte an Marion Kleinschnitz, Inge Schneider sowie Susanne Helebrant überreicht werden. Die Ehrengabe als höchste Auszeichnung des TSV für 20 Jahre ehrenamtliche Unterstützung erhielten Uwe Bamberger, Michael Herrmann, Thomas Braun und Ralf Wettinger.

Mit großer Spannung erwartet wird in jedem Jahr die Vergabe des Alfons-Müller-Gedächtnispreises, ein Sonderpreis des Vereins für herausragende Verdienste. Diese besondere Auszeichnung ging in diesem Jahr an Gerhard Wedel für sein langjähriges, zuverlässiges und unermüdliches Engagement insbesondere als Vorsitzender der Tennisabteilung.

Alois Schmitt überreichte den Preis und dankte Wedel im Namen des Vereins für seine außergewöhnliche und beispielhafte Arbeit. tsv

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