Bad Mergentheim

Leserbrief Zu „Umdenken ohne Zeigefinger“ (FN 3. Januar)

Gegen „Verplattung“ der Friedhöfe

Auch ich bin kein Freund der so genannten „Schottergärten“ und versuche, diesen Trend zu vermeiden, wo auch immer es geht.

Aber ist die ‘Verplattung‘ des Friedhofes nicht genau dasselbe? Wird nicht eine Platte neben der anderen auf die Grabstätten gelegt?

Teilweise ganz oder auch mit Aussparungen für vier bis fünf Pflanzen (die spätestens im dritten Jahr auch eingespart werden).

Ist das hilfreich für unsere Natur – für die Tierwelt unserer Heimat? Ist nicht auch ein Friedhof eine Art Park mit klimatischen und ökologischen Funktionen? (siehe Wikipedia). Sollten wir nicht alle umdenken und jeder seinen Teil dazu beitragen, egal wo auch immer?

Können nicht Steinmetze in beratender Funktion (zumal mancher auch noch gelernter Landschaftsgärtner ist), Angehörigen von einer ‘Verplattung‘ ab raten und damit zu einer natürlichen Belebung des Friedhofes beitragen? Es gibt auch Friedhofsgärtner, die ganze oder nur Teilaufträge annehmen.

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