Bad Mergentheim

Leserbrief Zur gesperrten Bundesstraße 290 zwischen Edelfingen/Bad Mergentheim und der nicht funktionierenden überörtlichen Umleitung

„Gefühlt kämpfen sich täglich bis zu 15 000 Fahrzeuge durch die enge Theobaldstraße“

Einerseits freut es uns das der Taubertal-Radweg ausgebaut wird und die Radfahrer zukünftig ohne Gefahr durch die neue Unterführung in unserem schönen Taubertal zwischen Edelfingen und Bad Mergentheim fahren können, andererseits werden den Edelfinger Anwohnern, insbesondere in der engen Theobaldstraße, in der auch ich mit meiner Familie wohne, unzumutbare Gefahren und Belastungen abverlangt. Die offizielle Umleitung ist unzureichend ausgeschildert und wird so gut wie gar nicht wahrgenommen. Der gesamte Verkehr zwischen Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim kämpft sich durch Edelfingen, gefühlte 10 000 bis 15 000 Fahrzeuge und viele Lastwagen jeden Tag.

Teilweise verirren sich die Fahrzeuge in ganz Edelfingen auf der Suche nach dem kürzesten Weg. Interessenhalber habe ich mal mein Navigationsgerät im Handy bemüht wie man am besten von Tauberbischofsheim nach Bad Mergentheim und umgekehrt kommt und siehe da, die Handy’s leiten den kompletten Verkehr schön durch Edelfingen!?

Wieso werden hier keine Kontrollen durchgeführt? Ich bin davon überzeugt, hätte man von Anfang an ein paar Tage kontrolliert, würden die meisten Auto- und Lkw-Fahrer die offizielle Umleitung nutzen.

Da ich täglich von Edelfingen nach Rosenberg zur Arbeit fahre, kann ich sehr gut beurteilen inwieweit die Umleitung über Schweigern angenommen wird – gefühlt ist da zur Zeit so wenig Verkehr wie noch nie!

Wenn man mal vor Ort nach Edelfingen kommt und sich den Zustand beziehungsweise die Verhältnisse in der Theobaldstraße anschaut, kommt man schnell zu dem Entschluss, dass das ein nicht zu akzeptierender Zustand ist und die Anwohner sehr hohen Gefahren ausgesetzt sind.

Im Bereich Kreuzung „Mittlere Straße“ bis zur Tauberbrücke sind meist nur einseitig und zum Teil keine Bürgersteige vorhanden, Vorfahrtsregeln werden von fast allen missachtet. In der Zeit des Berufsverkehres werden wir Anwohner oft übelst beschimpft, wenn wir versuchen aus unseren Höfen aus- oder einzufahren und manchmal auch, wenn wir erfolgreich unsere Vorfahrt erkämpft haben.

Es wäre schön, wenn die Herren, die die Umleitungen planen, zum Nachdenken angeregt werden bei zukünftigen Umleitungen mehr an das Wohl der Bürger zu denken.

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