Bad Mergentheim

„World Cleanup Day“ Erstmals auch in der Großen Kreisstadt mit Unterstützung der Wirtschaftsjunioren durchgeführt

Ganz im Zeichen des Umweltschutzes

Archivartikel

Bad Mergentheim.179 Länder und über 18,6 Millionen Teilnehmer weltweit. So lautet das vorläufige Ergebnis des World Cleanup Days. Auch in Bad Mergentheim hat sich die Regionalgruppe Main-Tauber der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken mit ihren Familien getroffen, um erstmals am World Cleanup Day teilzunehmen und mit einer Müllsammelaktion ganz praktisch ein Zeichen für Umweltschutz zu setzen.

Während vor allem die Fridays-for-Future-Demonstrationen medial für Aufmerksamkeit sorgten, trafen sich auch weltweit Menschen, nicht um zu demonstrieren, sondern um in einer Mitmachaktion ganz praktisch auf die Problematik der weltweiten Müllverschmutzung hinzuweisen. In diesem Jahr schloss sich die Regionalgruppe Main-Tauber der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken auch erstmals in Bad Mergentheim dieser Bewegung an und führte mit elf Erwachsenen und zwölf Kindern eine öffentliche Müllsammelaktion auf dem Gelände zwischen dem Verkehrsübungsplatz und dem Schellenhäuschen durch. „Durch die Teilnahme am World Cleanup Day möchten wir zeigen, wie vor Ort unsere Zukunft nachhaltig mitgestaltet werden kann“, erläutert der Projektleiter Björn Ziemehl von der Allianz, deren Umweltstiftung „Aktion Blauer Adler“ die Veranstaltung finanziell förderte.

Unterstützt wurden sie dabei vom Bauhof in Bad Mergentheim, der Handschuhe und Greifzangen bereitstellte und den Müll danach auch fachmännisch abtransportierte. „Sehr gerne haben wir uns an dieser Veranstaltung beteiligt, da durch den öffentlichen Einsatz der Wirtschaftsjunioren der teilweise achtlose Umgang der Bürger mit Abfall deutlich gemacht wurde“, kommentiert Georg Teufel, Leiter des städtischen Bauhofes.

Neben zahlreichen Zigarettenstummeln, Verpackungen, Glas- und Plastikflaschen wurden durchaus auch kuriose Funde wie Zahnbürsten, ein halber Tretroller und sogar eine Bratpfanne aufgelesen. Organisationsleiterin Tanja Schamberger zieht ein durchweg positives Fazit: „Das öffentliche Müllsammeln zusammen mit unseren Familien wurde sehr gut von Passanten aufgenommen. Zahlreiche Bürger sowie Kurgäste haben das Gespräch mit uns gesucht und sich auch für unseren Einsatz bedankt. Damit haben wir nicht nur einen sinnvollen Beitrag in der Region geleistet, sondern auch die Bevölkerung sensibilisiert.“

Nach diesem erfolgreichen ersten Durchgang arbeiten die Wirtschaftsjunioren bereits an einem Konzept, um im nächsten Jahr noch mehr junge Menschen für diese Aktion zu begeistern.

Dafür möchten sie mit Schulen und Vereinen ins Gespräch kommen, um die Reichweite und öffentliche Wahrnehmung des World Cleanup Days zu erhöhen. pm

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