Bad Mergentheim

Lions-Club Bad Mergentheim Jugendarbeit der heimischen Jäger wird mit 200 Euro unterstützt

Förderung für „rollende Waldschule“

Archivartikel

Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis.Die „rollende Waldschule“, auch „Lernort Natur“ genannt, ist eine Initiative der heimischen Jäger. Der Jugendbeauftragte des Lions-Club Bad Mergentheim, Joachim Döffinger, übergab nun an Jugendobfrau Sibille Rüdinger-Bauer eine Geldspende über 200 Euro. Er bedankte sich im Namen der Lions Bad Mergentheim und deren Präsidenten Andreas Kreissl für die hervorragende Jugendarbeit der Kreisjägervereinigungen Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim.

Die „rollende Waldschule“ ist ein Hänger, mit für den Laien erst einmal ungewöhnlichem Inhalt. Er beinhaltet unter anderem Tierpräparate von Eichhörnchen über Fuchs, Reh, Waschbär bis zur Wildsau und vom Fink über Fasan, Eulen bis zum Habicht und vieles mehr. Weiter stehen in diesem Hänger Bastelmaterialien wie Rehgeweihe und die unterschiedlichsten Malbücher über Tiere in den Wäldern zur Verfügung – und natürlich viel Wissenswertes über die heimische Tierwelt und deren Lebensräume.

Die „rollende Waldschule“ wird überwiegend für Kinderferienprogramme der Kommunen, für Waldtage in den Schulen und Kindergärten genutzt. Da dieser Hänger über Spenden finanziert wird, steht er den Kreisjägervereinigungen in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim für diese Zwecke kostenfrei zur Verfügung.

Sibille Rüdinger-Bauer organisiert immer wieder unvergessliche Tage für Kinder – einen Tag mit den Jägern im Wald. An diesen Tagen bringt sie den Kindern unter anderem die Waldregeln sowie mit Hilfe der vielen Präparaten aus dem Hänger die verschiedenen einheimischen Tiere näher. Auch werden den Kindern die Lebensweise der unterschiedlichen Tieren erklärt.

Wo leben die Tiere? Was fressen sie? Und welche Tiere leben überhaupt in den heimischen Wälder? Rüdinger-Bauer erklärt mit glänzenden Augen: „Die Kinder bekommen durch diese Erlebnistage ein positives Verständnis und einen tollen Bezug zu unserer Natur. Sie lernen die Tiere und den Wald durch fühlen und riechen Vorort genau kennen, ihnen wird beigebracht, welche Nahrung wichtig für das Tier ist und vor allem wie verhält man sich im Wald. Hier geht es um Naturschutz und Müllvermeidung im Wald.“

„Die Kinder bekommen natürlich auch etwas mit nach Hause, eine Anstecknadel, ein Malbuch oder verschiedene Utensilien wie selbstgebaute Halsketten aus Rehgeweihe“, ergänzte Sibille Rüdinger-Bauer ganz stolz.

Joachim Döffinger kam zum Resümee: „Dieser Hänger ist nicht nur interessant für die Kinder, auch viele Erwachsene können noch einiges lernen. „Es ist doch allemal besser, wenn sich die Kinder in der Natur bewegen, anstatt sich nur vom PC und Fernseher berieseln zu lassen.“ Es tue der Gesellschaft gut, wenn Kinder mit Respekt vor der Natur und der Tierwelt aufwachsen.

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