Bad Mergentheim

Im Dienst der guten Sache FCB-Fanclub Hohenlohe Markelsheim spendet 750 Euro für den Verein „FC Bayern Hilfe“

Engagement für in Not geratene Menschen

Archivartikel

Markelsheim.Das „Mia san mia“ zeichnet den FC Bayern München aus. Der Rekordmeister als Verein beweist in schöner Regelmäßigkeit eine große soziale Ader. In gleichem Maße stellen sich aber auch die Fans vorbildlich in den Dienst der guten Sache – wie jetzt der Fanclub Hohenlohe Markelsheim, der 2021 im Übrigen 40 Jahre alt wird. Die Mitglieder des Ausschusses überreichten nun symbolisch einen Scheck über 750 Euro an ihren Präsidenten Heiko Hillebrand, der die Summe bereits an den Verein „FC Bayern Hilfe“ weitergeleitet hat.

„An dieser Stelle dürfen wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Spende zugunsten unserer ,FC Bayern Hilfe’ bedanken“, schreibt Elke Keller, Chefsekretärin von Bayern-Präsident Herbert Hainer, an Hillebrand. „Ihr Beitrag trägt mit dazu bei, die finanzielle Grundlage zu schaffen, um dem Vereinszweck auch langfristig gerecht zu werden, nämlich unschuldig in Not geratenen Menschen zu helfen.“

Anders als bei Stiftungen, die ein Grundstockvermögen haben, dieses erhalten müssen und nur mit den Erträgen Hilfe leisten können, darf der Verein „FC Bayern Hilfe“ unter dem Vorsitzenden Karl Hopfner sämtliche Spenden auch zu Hilfszwecken verwenden. Da die aktiven Personen alle ehrenamtlich arbeiten, entstehen keinerlei Nebenkosten und somit können alle Spendenbeträge eins zu eins für die gute Sache verwendet und zeitnah für konkrete Personen und Projekte werden.

Nachdem das letzte Drittel der aktuellen Bundesliga-Saison unter Ausschluss der Fans zu Ende gespielt wurde, hatten die Anhänger ein Anrecht auf Kostenrückerstattung für erworbene Tickets für Partien, denen nicht mehr beigewohnt werden durfte. Spontan entschlossen sich der Markelsheimer Fanclub-Ausschluss sowie zahlreiche Mitglieder, etwas Gutes zu tun und mit der Summe von 750 Euro Mitbürger zu unterstützen, die in Not geraten sind. Für Präsident Heiko Hillebrand und seine Mitstreiter war und ist es eine Selbstverständlichkeit, sich auf diese Art und Weise in Szene zu setzen.

Die Mitglieder des Ausschusses haben bereits angedeutet, dass man sich auch künftig sozial engagieren wolle. fcbhf

Zum Thema