Bad Mergentheim

Klassentreffen Abschlussklassen A und B kamen in der Region zusammen

Emotionales Wiedersehen nach 50 Jahren

Bad Mergentheim.Anfang der 1960er Jahre stellte die Erweiterung des Bildungsangebots durch das Mittelschulwesen in Baden Württemberg ein besonderes Angebot dar. In diese Zeit fällt sowohl die Gründung des Mittelschulzuges an der alten Volksschule, der seit 1965 selbstständigen Realschule, als auch die Errichtung der privaten Mädchenrealschule St. Bernhard.

Im Juli 1969 absolvierten die Klassen A und B die Realschule in Bad Mergentheim. Alle gingen fortan ihren eigenen Weg. Einzelne blieben in der Region. Viele zerstreute es aber über weite Entfernung. Nach 50 Jahren sah man sich erstmals wieder. Die Freude aller war nach so langer Zeit gewaltig und auch emotional geprägt. Die Anwesenheit der Klassenlehrerinnen Renate Kauffmann und Heidi Böhmert gab dem Treffen eine besondere Note, wertete dieses eindrucksvoll auf. Beide genießen nach wie vor hohes Ansehen und in der Rückblende einen positiven Stellenwert.

Erste Gespräche in der Scheune eines Klassenkameraden ließ die Erinnerung an die gemeinsame Schulzeit wieder wachwerden. Bei einer Besichtigung der Kopernikusrealschule in der Au schaute man sich die verbesserten räumlichen Gegebenheiten im Vergleich zum damaligen Progymnasium am Hans Heinrich Ehrler Platz an.

Ein Rundgang über den Kur- und Schlosspark zeigte weitere Attraktivitätssteigerungen der Stadt. Manche Erinnerung wurde am Progymnasium (heute Archiv und Stadtbücherei) und der Alten Grundschule (Dominikanerkloster) wach. Verstorbener Klassenkameraden wurden gedacht beim Besuch des Alten Friedhofs gedacht.

Im Hotel Bundschu klang der erste Tag des Treffens bei vielen Erzählungen, Rückblenden und besonderen Anekdoten an die gemeinsame Schulzeit aus.

Die Stadtführung am nächsten Tag veranschaulichte allen 40 Teilnehmern, welche Veränderungen die historische Stadt Bad Mergentheim, verkehrlich, städtebaulich und auch als Einkaufsstadt in den letzten 50 Jahren erfahren hat. Alle waren sich einig, dass sich diese liebenswerte Stadt positiv weiter entwickelte und immer einen Besuch wert ist. Das nächste Klassentreffen soll spätestens in fünf Jahren wieder stattfinden. pm

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