Bad Mergentheim

DRK-Ortsverein Bad Mergentheim im Corona-Einsatz Angebot für Angehörige von Risikogruppen / „Wir sind für die Menschen da!“

Einkaufsservice wird wieder angeboten

Archivartikel

Corona hält die Welt im Griff. Der DRK-Ortsverein reagiert: Die Betreuungsgruppe bietet wieder einen Einkaufsservice für Menschen an, die zu so genannten Risikogruppen gehören.

Bad Mergentheim. Schon während des Corona-Lockdowns im Frühjahr gab es den Einkaufsservice für Angehörige von Risikogruppen, und ab sofort sind die Helfer der Betreungsgruppe des DRK-Ortsvereins Bad Mergentheim wieder im Einsatz. „Wir sind für die Menschen da!“, betont Gruppenleiter Gerd Drescher im Gespräch mit unserer Zeitung.

Der Einkaufsservice – zunächst stehen täglich fünf bis sechs Helfer bereit, „bei entsprechendem Bedarf auch mehr“ – ist für die Zielgruppe in der Kernstadt sowie in Edelfingen, Löffelstelzen, Neunkirchen und Wachbach ab sofort im Einsatz. „Zu den Risikogruppen zählen Menschen mit chronischen Erkrankungen, Immunsuppressionen, Diabetiker, Organtransplantierte und Patienten, die Cortisonpräparate einnehmen müssen, sowie Senioren ab 60 Jahren“, erklärt Drescher.

Termin wird ausgemacht

Der Einkaufsservice funktioniert folgendermaßen: Täglich von 10 bis 12 Uhr nimmt Birgit Stöhr von der Betreuungsgruppe Anrufe unter 07931/41482 entgegen. Die Anrufer müssen nur Namen, Anschrift und Telefonnummer nennen; sie werden dann von den verschiedenen Helfern zurückgerufen und ein Termin wird ausgemacht. Auch die Details des Einkaufes werden dabei besprochen. Die Helfer kommen alleine oder zu zweit zu den Menschen, sie sind an ihrer Einsatzkleidung zu erkennen. Zudem haben sie alle einen Ausweis des DRK-Ortsvereins Bad Mergentheim.

Service ist kostenlos

„Der Service selbst ist kostenlos“, betont Swen Rüdenauer vom Leitungsteam des Jugend-Rrotkreuzes Bad Mergentheim. Auch diese DRK-Aktiven sind beim Einkaufsservice mit dabei und unterstützen so die Mitglieder der Betreuungsgruppe.

Die Anrufer müssen nur eine Einkaufsliste beziehungsweise Rezepte für die Apotheke bereithalten. Wichtig zu wissen ist, dass die Rotkreuz-Helfer „die Einzelheiten, wo was eingekauft werden soll, vorab mit den Betroffenen abklären“, verdeutlicht Drescher. Angestrebt ist zudem, dass möglichst immer die selben Helfer beziehungsweise das gleiche Team bei den jeweiligen Berechtigten erscheinen – „das erleichtert den Umgang miteinander“, betont Drescher.

Hygieneregeln werden beachtet

Selbstverständlich beachten die Rotkreuz-Helfer bei ihren Einsätzen die Hygieneregeln; sie tragen eine Maske und betreten weder die Wohnung noch das Haus. Die Einkäufe und Besorgungen werden vor der Haus- oder Wohnungstür abgestellt. „Wir haben beim ersten Lockdown mit unserem Einkaufsservice viele gute Erfahrungen gemacht“, sagt Drescher. „Wir freuen uns auf viele Anrufe.“

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