Bad Mergentheim

Defibrillator-Übergabe Lebensretter-Gerät befindet sich am Dorfgemeinschaftshaus

„Eine Herzensangelegenheit“

Archivartikel

Hachtel.Ein Defibrillator kann Leben retten. Jetzt hat auch der Stadtteil Hachtel das Gerät. Dieses wurde am Dorfgemeinschaftshaus angebracht, wo es jederzeit zugänglich ist, um im Notfall für Ersthelfer rund um die Uhr greifbar zu sein.

Neben der Katholischen Kirchengemeinde Hachtel, der Ortsverwaltung Hachtel, den Ottmar-Mergenthaler-Sängerfreunden, der Ottmar-Mergenthaler-Schützengilde, der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Hachtel, und dem Sportverein Hachtel hat das Stadtwerk Tauberfranken durch finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen. „Es war uns im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit, uns bei dieser Anschaffung zu beteiligen“, betont der Sprecher der Geschäftsführung des Stadtwerks Tauberfranken, Paul Gehrig, bei der Übergabe.

Ortsvorsteher Reinhard Brand weist auf die Bedeutung eines Defibrillators hin und bedankt sich bei allen Sponsoren und Helfern, die die Beschaffung und Inbetriebnahme ermöglich haben.

Herzstillstand kann jeden treffen. Den Daten des Deutschen Reanimationsregisters der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) zufolge ist der plötzliche Herztod sogar eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Viele Unternehmen sowie öffentliche Plätze und Gebäude sind mittlerweile mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zur Ersten Hilfe ausgestattet. Die Geräte sind so einfach konstruiert, dass auch Laien damit umgehen können. Wo sich ein Defibrillator befindet, ist durch die Abkürzung „AED“ und/oder ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol erkennbar. Ein automatisierter externer Defibrillator kann zwei typische Ursachen für einen Kreislaufstillstand erkennen und reagiert darauf.

Über eine eingebaute Sprachfunktion wird signalisiert, welche Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind. pm

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