Bad Mergentheim

„Popup Labor Baden-Württemberg“ in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim Oberbürgermeister und Chef des Campus Bad Mergentheim freuen sich auf Angebot

Eine große Chance für kleine und mittlere Unternehmen

Archivartikel

Bad Mergentheim.Kleine und mittlere Unternehmen sollen neue Wege kennenlernen, mit modernen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt zu halten. Das „Popup Labor Baden-Württemberg“ kommt Anfang Februar nach Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim. Professor Seon-Su Kim, der Leiter des Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg (DHBW) und Oberbürgermeister Udo Glatthaar freuen sich darauf.

„In der Region Tauberfranken sowie drumherum sind viele mittelständische Betriebe und Weltmarktführer aktiv, die vor allem durch ihre Innovationskraft so erfolgreich sind“, erklärt Prof. Kim: „Das Popup Labor BW ist eine wunderbare Plattform, um von diesen erfolgreichen Unternehmen im Umgang mit Innovationen zu lernen, aber auch um neue Erfahrungen und Impulse von außen in die Region und in die mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe hineinzutragen. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung gibt es zahlreiche Entwicklungen im technischen Umfeld aber auch im Managementbereich und es ist wichtig, dass die Betriebe nicht nur theoretisch, sondern auch sehr praxisnah erfahren und erleben können, wie man mit den neuen Herausforderungen umgehen kann.“

Als die heißesten Themen, die in einem „Digitalisierungs-Labor“ behandelt werden sollten, bezeichnet Prof. Kim drei Felder: „Zum einen kann und sollte man in einem Digitalisierung-Labor persönlich und hautnah erfahren, was es bedeuten kann, mit den verschiedenen Möglichkeiten der Digitalisierung zu arbeiten. Daneben ist es auch wichtig zu zeigen, wie sich die Digitalisierung auf die Organisation, die Arbeit und das Management auswirken kann und man muss darüber diskutieren, was das für die Arbeit oder ein Unternehmen der Zukunft bedeutet. Damit die Digitalisierung technisch und auch im Unternehmen funktioniert sind aber vor allem die Menschen noch stärker dabei zu berücksichtigen.“

Oberbürgermeister Udo Glatthaar betont, dass „Raum geben für Ideen“ das übergreifende Motto sei. Das „Popup Labor“ könnte eine inspirierende Ideenschmiede sein. Glatthaar weiter: „Mit dem Popup Labor möchten wir die Anspruchsgruppen aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschule und Bürgerschaft dabei unterstützen, neue Ideen zu kreieren, Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen. Die Digitalisierung zwingt gerade die kleinen und mittelständischen Firmen zum Handeln. Diesen fehlt jedoch oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. Den Anspruch der Popup Labore, diese Lücke zu schließen und ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand zu sein, befürworten wir deshalb voll und ganz.“ Als wünschenswerte Ergebnisse des „Popup Labors“ benennt Glatthaar: erstens viele Teilnehmer und zweitens einen dauerhaften Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und den Kommunen.

Das Popup Labor findet vom 5. bis 10. Februar in Bad Mergentheim und vom 12. bis 14. Februar in Tauberbischofsheim statt. Die Veranstaltungen finden unter anderem im Deutschordensschloss statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die neuesten Infos sind stets zu finden auf der Website www.popuplabor-bw.de.

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