Bad Mergentheim

Duale Hochschule Konkurrenz mit Heilbronn um Studiengänge / Einigung in dieser Woche erzielt

„Ein hart umkämpfter Kompromiss“

Bad Mergentheim.„Das Wissenschaftsministerium, das Präsidium der Dualen Hochschule und die beiden Standorte Mosbach/Bad Mergentheim und Heilbronn haben“ (Mitte der Woche) „eine Einigung bezüglich der seit Monaten diskutierten Errichtungsverordnung gefunden. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Thema damit einen Abschluss findet, beschäftigt es uns doch nun schon lange und seit mehr als einem halben Jahr täglich. Das hat viel Kraft und Zeit gebunden“, teilte die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, in einer Stellungnahme unserer Zeitung mit.

Weiter sagte sie: „In Anbetracht des intensiven Verhandlungsprozesses und der Rahmenbedingungen mit dem Extrem einer völligen Streichung der Konkurrenzklausel bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Konkurrenzklausel wurde Dank der breiten Unterstützung und intensiven Verhandlungen beibehalten. Dieses Ziel ist erreicht. Wie in der aktuell noch gültigen Klausel dürfen beide Standorte eigene, sich nicht überschneidende Studienangebote bereitstellen und weiterentwickeln, um so eine Konkurrenz der beiden Standorte zu vermeiden.“

Professor Dr. Seon-Su Kim, der Leiter des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach, erklärt auf Anfrage unserer Zeitung: „Die Lösung ist ein hart umkämpfter Kompromiss. Unter den gegebenen Umständen – immerhin stand die Streichung des kompletten Paragrafen im Raum – müssen wir mit der Lösung zufrieden sein.

Die Studienangebote des Campus Bad Mergentheim sind zunächst geschützt, insbesondere auch die zwei neuen ’digitalen’ Studiengänge Angewandte Informatik und BWL – Digital Business Management, die beide in diesem Herbst gestartet sind.

Gleichzeitig kann ich jetzt noch nicht in Freude ausbrechen. Es wird entscheidend sein, ob und wie ernsthaft das DHBW-Präsidium wie auch das Wissenschaftsministerium die weiteren Details und bilateralen Verträge umsetzt, damit wir in ein paar Jahren diese Diskussion nicht noch einmal führen müssen“, so Prof. Kim.

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