Bad Mergentheim

Kaufmännischer Berufsschule „Popup Labor BW“ zu Gast / Auszubildende sollen mithalten können

Digitalisierung und Datenflut

Bad Mergentheim.Das „Popup Labor BW“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation kam auch in die Kaufmännische Berufsschule in Bad Mergentheim. Die Auszubildenden im Großhandel und in der Lagerlogistik befassten sich im Grundkurs „Junior-Datenwissenschaftler/in“ mit den Problematiken rund um das Erzeugen, Sammeln, Prüfen und Anwenden von Daten.

Gerade die Prozesse in der Lagerlogistik erfordern die Echtzeitverarbeitung erfasster Daten. Der kaufmännische Nachwuchs benötigt die Kompetenz, aus Daten Informationen und Wissen bilden zu können. Die Analyse erfordert den professionellen Umgang mit Datenbanken und die Informationsverarbeitung mit logischen Operatoren. Zur Störungsbehebung kann „Augmented Reality“ genutzt werden, indem durch die Datenbrille die Realität computergestützt wahrgenommen wird.

Norbert Fröschle und Laura Gebhardt vom Fraunhofer Institut zeigten auf, wie der digitale Veränderungsprozess die Arbeitswelt wandelt. Der Wettbewerb erfordert auch den Einsatz künstlicher Intelligenz mit Expertensystemen und Robotik. Schulleiter Wilhelm Ehrenfried forderte die Auszubildenden auf, die Möglichkeiten zu nutzen, die der Schulträger Main-Tauber-Kreis in der Schule geschaffen hat, um auf die digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet zu sein. ksm

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