Bad Mergentheim

Jugendgemeinderat Für die Wahl am 6. November gibt es 19 Kandidaten / Assamstädter darf nicht kandidieren

Die Mindestbewerberzahl „zehn“ deutlich überschritten

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Wahl des neuen Jugemeinderates der Stadt Bad Mergentheim ist am 6. November – höchste Zeit also, auch die formalen und rechtlichen Dinge zu regeln. Vom Wahlausschuss anwesend waren am Montagnachmittag bei der ersten Sitzung im Neuen Rathaus Thomas Tuschhoff, Jordan Murphy, Thomas Tremmel und Hubert Schmieg.

Nach der Verpflichtung durch die Sitzungsleiterin, die stellvertretende Bürgermeisterin Manuela Zahn, wurde es dann auch gleich ernst, galt es doch, die eingegangenen Bewerbungen zu prüfen.

Der Gemeinderat hatte in den Richtlinien für den Jugendgemeinderat festgelegt, dass sich mindestens zehn Jugendliche aus der Stadt Bad Mergentheim bewerben müssen, damit die Wahl überhaupt stattfindet. Nachdem über mehrere Wochen hinweg keine Bewerbungen eingingen, wurden die Jugendlichen mehrfach über die Presse und die Schulen aufgefordert, sich zu bewerben. Die Mitarbeiter des Hauptamts haben in allen hiesigen weiterführenden Schulen aktiv für den Jugendgemeinderat geworben, die Schulen wirkten hierbei vorbildlich mit. Bis zum Bewerbungsschluss gingen bei der Stadtverwaltung elf Bewerbungen aus der Kernstadt und acht Bewerbungen aus den Stadtteilen ein.

Die Mindestzahl ist somit überschritten worden. Ein Schüler aus Assamstadt hatte sich ebenfalls beworben. Dessen Kandidatur ist in Bad Mergentheim jedoch nicht möglich. Somit verbleiben 19 Jugendliche auf der Wahlliste, darunter mit Jule Ulshöfer aus Edelfingen auch eine Bewerberin, die seit 2017 dem Gremium angehört. Die anderen 18 Bewerberinnen und Bewerber sind allesamt Neulinge. Der Wahlausschuss stellte weiter fest, dass sämtliche Bedingungen für die Wahl am 6. November erfüllt wurden. Interessant an der Bewerberliste ist der Umstand, dass die Mädchen eindeutig in der Überzahl sind. Unter den acht Kandidaten aus den Stadtteilen findet sich nur ein männlicher Bewerber, bei den elf Kandidaten aus der Kernstadt haben die Mädchen mit sechs Köpfen ebenfalls die Mehrheit. Die (kommunal-)politische Zukunft der Stadt ist also, zumindest was den Jugendgemeinderat betrifft, eindeutig weiblich geprägt. Die ältesten Bewerber sind die bereits volljährigen Teresa Rosenitsch (Dainbach) und Tim Velthaus (Edelfingen), alle anderen Kandidaten bewegen sich in der Altersspanne von 14 bis 17 Jahren. Und: Fast alle sind Gymnasiasten, die entweder das DOG, die EPE, das Technische oder das Wirtschaftsgymnasium besuchen. Zwei Kandidatinnen gehen in die Kopernikus-Realschule, eine Kandidatin besucht die EMS, eine weitere die Euroakademie in Tauberbischofsheim. Somit wird deutlich: Es fehlen Azubis.

Wahlberechtigt sind rund 1100 Jugendliche, es gibt eine gemeinsame Liste für die Stadt und die Stadtteile. Die Amtszeit des Gremiums währt zwei Jahre, zuletzt wurde 2017 gewählt.

Nachstehend die Kandidaten aus der Kernstadt und den Stadtteilen. In Klammern das Alter und die Schule, bei den Bewerbern aus den Stadtteilen auch der jeweilige Ort: Simea Bopp (17, EPE); Hanna Brügel (16, KRS); Jennifer Hanke (15, EMS); Smilla Huck (17, DOG); Felix Joeres (15, DOG); Karim Kassab (17, DOG); Jakob Stahnke (16, WG); Sana Wecker (16, EPE); Lea Wiesner (16, DOG); Luis Willich (15, DOG) und Paul Zhang (16, DOG).

Aus den Stadtteilen kandidieren: Sina Ehrsam (16, Lustbronn, DOG); Alisa Fitzgerald (17, Dainbach, TG); Lia-Luisa Markert (16, Wachbach, DOG); Teresa Rosenitsch (18, Dainbach, Euroakademie TBB); Jule Ulshöfer (16, Edelfingen, TG); Mirjam Ulshöfer (14, Edelfingen, KRS); Tim Velthaus (18, Edelfingen, WG) sowie Nayeli Zaffran (15, Wachbach, DOG).

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