Bad Mergentheim

In Löffelstelzen Feierliche Verabschiedung von Egon Brand als langjähriger Ortsvorsteher / 35 Jahre im Ortschaftsrat mitgewirkt

Die „lebens- und liebenswerte Gemeinde“ mitgestaltet

Archivartikel

Löffelstelzen.Im Rahmen einer würdevollen Feierstunde im Gemeindehaus verabschiedeten die Bürger von Löffelstelzen Egon Brand aus seinem Amt als Ortsvorsteher. Sein Nachfolger im Amt Michael Müller hatte eingeladen und alle kamen, auch die Vertreter der Vereine.

35 Jahre engagierte sich Egon Brand im Ortschaftsrat und davon 25 Jahre als Ortsvorsteher. Er hat viele Spuren in Löffelstelzen hinterlassen.

Bevor Micheal Müller in seiner Laudatio ausführlich auf das politische Wirken seines Vorgängers einging und dieses würdigte, eröffnete die Musikkapelle Löffelstelzen (Leitung Frank Mittnacht), die heuer ja ihren 100. Geburtstag feierte, musikalisch das Abschiedsfest. Und wie hätte man es für einen leidenschaftlichen Jäger anders tun können, als mit der mächtigen Ouvertüre „Jagdschloss Waldenbuch“.

Zahlreiche Gäste

Unter den zahlreichen Gästen die Michel Müller zur Feierstunde begrüßte, wie Freunde, Bekannte, kommunalpolitische Weggefährten und die Vertreter der Löffelstelzer Vereine, war auch Dekan Ulrich Skobowsky. Dieser sprach in seinen Grußworten all das aus, was den scheidenden Ortsvorsteher Egon Brand so auszeichnete, zum Beispiel seine Nähe zu den Vereinen und Institutionen, sein Verständnis und offenes Ohr für deren Probleme, sowie die Tatsache, all seine Kraft dafür einzusetzen, dass sich die Menschen in ihrem Löffelstelzen wohl fühlten. Und über allem stand und ließ ihn leiten, seine Bodenständigkeit und seine Liebe zum Heimatort. Michael Müller blickte intensiv in die vergangenen Jahrzehnte und auf die Arbeit von Egon Brand zurück. Brand sei die schwierige Balance gelungen, zwischen seinem öffentlichen Job und dem Schutz der Familie. Dies gelinge aber nur wenn man einen Partner an seiner Seite weiß wie seine Gattin Hilde, eine starke und ausgleichende Stütze im familiären Hintergrund. Ein Blumenstrauß könne deshalb nur ein symbolisches Dankeschön sein.

Sichtlich bewegt und überwältigt von der großartigen Feierstunde dankte Egon Brand seinem Nachfolger Michael Müller für das Abschiedsgeschenk. Ja, er habe es sich leichter vorgestellt, als er sich Anfang des Jahres entschlossen habe, die Verantwortung für die Gemeinde in jüngere Hände zu legen.

Er habe seinem Nachfolger einen geordneten und gut aufgestellten Stadtteil übergeben und sei dankbar, dass es ihm in den vergangenen 35 Jahren gelungen sei, in Zusammenarbeit mit allen Gremien aus Löffelstelzen eine lebens- und liebenswerte Gemeinde zu gestalten und zu formen. Während seiner Amtszeit habe er stets versucht, zum Wohle der Gemeinde und seiner Bürger zu agieren.

Wunsch: „Gute Zukunft“

Brand wünschte sich zum Schluss eine gute Zukunft für Löffelstelzen. Besonders freue ihn der in Kürze anstehende erste Spatenstich für das neue Baugebiet „Hohe Äcker IV“ Anfang Dezember. Er dankte all jenen, die ihn stets unterstützten. Ein großes Anliegen sei es ihm, so Brand ergänzend, seiner gesamten Familie Danke zu sagen für die Loyalität, vor allem seiner lieben Frau Hilde, die ihm nicht nur den nötigen Freiraum verschaffte, sondern oft als Seelentrösterin und Motivatorin fungierte, wenn die Last des Amtes zu sehr drückte. Und wenn er die Zeit finde, werde er bestimmt öfters auf der „wunderschönen Ruhebank“ Platz nehmen, dem Abschiedsgeschenk des Ortschaftsrates, um die Gedanken schweifen zu lassen. habe

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