Bad Mergentheim

Bad Mergentheim Am 6. November soll ein neuer Jugendgemeinderat gewählt werden / Bewerberschluss am 20. Oktober / Noch fehlen Kandidaten

„Die Jugend braucht eine Stimme“

Die Mitwirkung von jungen Menschen an kommunalpolitischen Prozessen ist eine Aufgabe des Jugendgemeinderats – für die nächste Wahl am 6. November werden noch Kandidaten gesucht.

BAD MERGENTHEIM. In Bad Mergentheim wird am Mittwoch, 6. November, ein neuer Jugendgemeinderat gewählt. Derzeit läuft die Kandidatensuche. Der späteste Tag für die Abgabe der Bewerbung ist noch einmal um eine Woche nach hinten geschoben worden: auf Sonntag, 20. Oktober.

Damit im Endspurt die erforderliche Anzahl von mindestens zehn Kandidaten erreicht wird, wirbt die Stadtverwaltung dieser Tage bei Terminen in den weiterführenden Schulen. Außerdem rufen die derzeit noch amtierenden Jung-Räte dazu auf, sich für den Jugendgemeinderat zu engagieren.

Alle Informationen zur Wahl sowie das Bewerberformular sind im Internet unter www.bad-mergentheim.de zu finden. Ansprechpartner im Neuen Rathaus ist Giuseppe Tarantini, Telefon 07931/ 57-1006.

Anna Hofmann, Kernstadt: „Über den Jugendgemeinderat habe ich viele neue Menschen kennen gelernt und interessante Einblicke in die Verwaltung bekommen. Für mich war diese Form der Interessenvertretung schon früh ein Thema, denn die Jugend braucht eine Stimme – und die bekommt sie durch den JGR. Wir haben unter anderem die Stadtstrand-Idee nach vorne gebracht. Mein Highlight war die große Das-Ding-Party.“

Niklas Ulshöfer, Edelfingen: „Toll an der Arbeit im Jugendgemeinderat ist, dass man direkten Kontakt zu wichtigen Persönlichkeiten der Kommunalpolitik hat – vor allem der direkte Austausch mit dem Oberbürgermeister. Richtig gut gefallen hat mir die Planung und Organisation von Großveranstaltungen – wie der Party auf dem Rudolph-Areal. Da war es ein Erlebnis, dabei gewesen zu sein.“

Robin Biere, Kernstadt: „Dank des Jugendgemeinderates haben die Jugendlichen eine Stimme, die gehört wird. Ich hatte immer das Gefühl, direkt an Entscheidungen der Verwaltung mitwirken zu können und habe über die Gremien-Arbeit und die Projekte viele neue Freunde kennen gelernt. Nicht nur zu Kollegen und Jugendlichen, sondern auch zu Mitarbeitern des Rathauses sind in dieser Zeit enge Kontakte entstanden.“ Bastian Frasch, Markelsheim: „Die Mitgliedschaft im Jugendgemeinderat hat mir die Chance gegeben, an Entscheidungen über die Stadt Bad Mergentheim teilzuhaben und mich einzubringen. Für eine Kandidatur habe ich mich damals entschieden, nachdem ich in der Presse den Aufruf gelesen hatte. Auch mein Highlight war die Großveranstaltung auf dem Rudolphareal, die wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben.“

Wiebke Schnäbele, Kernstadt: „Für mich war es schön zu sehen, wie eine Stadt funktioniert. Ich hatte zudem immer das Gefühl, in Bad Mergentheim wirklich etwas bewegen zu können.

Wir konnten jederzeit eigene Ideen einbringen – beispielsweise, dass die Stadt für jede Hochzeit einen Baum pflanzt. Die Das-Ding-Feier war nicht nur die Krönung der Arbeit, sie war auch eine spannende Erfahrung hinsichtlich der Planungen im Vorfeld.“

Lucas Fitzgerald, Dainbach: „Der Jugendgemeinderat ist das Sprachrohr für die Jugend in Kernstadt und Stadtteilen. Mir gefällt, dass wir als JGR ernst genommen werden – beispielsweise mit richtigen Beschlussvorlagen. Wir hatten stets eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Fachämtern der Verwaltung. Highlight? Natürlich die große Fete Anfang September.“

Maximilian Herz, Kernstadt: „Im Jugendgemeinderat haben wir viele Möglichkeiten, da wir sehr gut unterstützt werden und einen direkten Zugang zur Verwaltung haben. Zum Beispiel haben wir angesprochen, dass eine Schule einen neuen Volleyballplatz braucht, der dann auch erneuert wurde.

Das zeigt, dass Vorschläge direkt umgesetzt werden. So etwas wie die Party mit Das Ding muss unbedingt regelmäßig stattfinden!“

Melina Ulshöfer, Edelfingen: „Wir haben durch den Jugendgemeinderat eine Stimme und können mitwirken, Ideen einbringen und Themen setzen.

Ich denke dabei vor allem an den Stadtstrand im Rahmen der Landesgartenschau-Bewerbung, die ja auch weiter verfolgt wird. Zum Jugendgemeinderat bin ich damals über die Informationsveranstaltung an der Schule gekommen.“ stv

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