Bad Mergentheim

Am Tauberufer Skulptur des Künstlers Daniel Morgan eingeweiht

Der Mensch braucht die Natur

Archivartikel

Edelfingen.Den Rastplatz „Gänswiesle“ am Tauberufer ziert seit kurzem eine Skulptur von Daniel Morgan. „Mensch und Natur“ nennt der Edelfinger Jungkünstler sein Werk und will damit nicht nur den idyllisch gelegenen Ort – an dem auch der Taubertalradweg vorbeiführt – verschönern, sondern auch auf den Bezug der Menschen zur Natur hinweisen. Ganz nach dem Motto: Der Mensch braucht die Natur - die Natur den Menschen nicht.

In Anlehnung an das Edelfinger Ortswappen „Blühender Apfelbaum“ hat er einen stilistisch gestalteten Baum mit Blüten aus Aluminium und Edelstahl geschaffen, der durch Drähte mit einer Frauengestalt verbunden ist und so den Energiefluss des Baumes zur menschlichen Figur darstellt. Der Blick der realistisch gestalteten Frauenfigur ist auf die Tauber gerichtet. Damit will der Künstler darauf hinweisen, dass Wasser Leben und wichtig für das Überleben der Menschheit ist.

Ortsvorsteher Detlef Heidloff lobte das Kunstensemble nicht nur wegen seiner Optik, sondern auch wegen der Symbolik, die hinter dem Werk steht. Der Rastplatz, der sowohl von Edelfinger Bürgern wie auch von vorbeikommenden Radtouristen gerne genutzt wird, habe dadurch noch mehr an Attraktivität gewonnen. Der Rastplatz wurde im letzten Jahr von einigen engagierten Ortschaftsräten und Edelfinger Bürgern in Eigenleistung auf Anregung des Fördervereins „Aktives Edelfingen“ erstellt. Neben einer Sitzgruppe und einigen Ruhebänken lädt dort auch ein entsprechend hergerichtetes Feld zum Boule-Spiel ein. Als Erweiterung dieser Anlage möchte der Ortsvorsteher gegenüber, direkt an der Tauber, eine Liegewiese herrichten und damit das Ufer noch attraktiver gestalten.

Auch könne er sich vorstellen, das Edelfinger Teilstück des Radweges „Liebliches Taubertal“ als Skulpturenweg zu gestalten. Dazu ruft er Künstler der Region auf, sich mit dem einen oder anderen Werk daran zu beteiligen. Auch Künstler Daniel Morgan ließ durchblicken, dass er schon neue Ideen für weitere Kunstwerke hätte. wm

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