Bad Mergentheim

Klanggarten Ende der Reihe Frei-Luft-Kultur

„Boarischen“ überzeugten

Bad Mergentheim.Nach vier abwechslungsreichen Wochen ging die Sommer-Veranstaltungsserie der Kurverwaltung „Frei-Luft-Kultur“ am Sonntag zu Ende. Gleich drei Veranstaltungen fanden an diesem Tag im Kurpark statt.

Zünftig eröffnet von den „Zwiefach Boarischen“. Mit dem Titel „Mein Heimatland“ marschierten die sechs Musiker in den ausverkauften Klanggarten ein und Klarinettist und Moderator Frank Mittnacht begrüßte sogar eine Reisegruppe aus Düsseldorf konnte er begrüßen.

Ein schöner Anblick

Es sei ein schöner Anblick, nach so langer Zeit wieder Gäste beim Musikmachen zu haben und mit dem darauffolgenden Walzer „Schöne Erinnerungen“ wurde das Sehnen nach der Zeit vor der Pandemie geweckt. Mit der Besetzung Klarinette, zwei Flügelhörner, Tuba, Tenorhorn und Steirische Harmonika gelang es den Musikanten perfekt, die typisch alpenländische Musik dem Bad Mergentheimer Publikum näherzubringen. Insbesondere die Solotitel von Gastmusiker Johannes Mohr aus Oberstdorf, waren ein stilechtes Vergnügen.

Mit der Fuchsgrabenpolka von Ernst Mosch kamen aber auch die Liebhaber der Egerländermusik voll auf ihre Kosten und bei der bekannten „Vogelwiese“ und dem Bozner Bergsteigermarsch klatschte und sang das Publikum eifrig mit. Tenorhorn- und Flügelhornpassagen wechselten sich ab und trugen die bekannte Melodie harmonisch und emotional vor.

Der gelungene und kurzweilige Melodienstrauß endete mit dem Rosenblütenwalzer und der Polka „Die Kapelle hat gewonnen“ von Antonín Borovicka.

Der Beifall und die Zugabe-Rufe gaben ihm Recht und so durften sowohl die Zwiefach Boarischen mit dem Musikstück „Bin‘s a junger Wittwer“ als auch Johannes Mohr mit seiner Steirischen Harmonika und dem anspruchsvollen Solotitel „Vierteljahrhundert Dreiviertler“ von Herbert Pixner je ein weiteres Schmankerl zum Besten geben. kv

Zum Thema