Bad Mergentheim

Auftakt Erste Bierwanderung des Fördervereins „Aktives Edelfingen“ / Fortsetzung erwünscht

Bier und Wandern passen gut zusammen

Archivartikel

Edelfingen.Bier und Wandern passen gut zusammen, wenn man sich von beidem nicht zu viel zumutet. Das konnten die Teilnehmer der ersten Bierwanderung in Edelfingen feststellen, zu der der Förderverein „Aktives Edelfingen“, ein Zusammenschluss aller Edelfinger Vereine und Institutionen, am Sonntag eingeladen hatte.

Nachdem Wettergott Petrus dazu wunderbares Wanderwetter bescherte, nutzten zahlreiche Wanderfreunde die Gelegenheit, die gut ausgeschilderte, etwa acht Kilometer lange Strecke in Angriff zu nehmen.

Los ging es an der Turn- und Festhalle, von wo es hinauf auf den Theobaldsberg ging. Wer den Anstieg auf sich nahm, wurde durch wunderbare Ausblicke auf Edelfingen und das Taubertal belohnt.

An der ersten Station des Wanderweges, dem alten Schützenhaus, hatten die Wanderer die Möglichkeit, sich im Bogenschießen zu üben. Natürlich konnte man sich dort gemäß dem Motto des Tages auch mit einem kühlen Bier oder einem alkoholfreien Getränk erfrischen.

Danach ging es durch den herbstlichen Wald weiter am sogenannten Massengrab, wo ehemals zahlreiche Edelfinger Pesttote der Pestjahre 1626/27 begraben wurden, vorbei zu einer Schutzhütte. Dort konnte wiederum die durstige Kehle besänftigt werden. In der Turn- und Festhalle konnte man dann auch noch seinen Hunger stillen, die Landfrauen boten auch noch Kuchen an.

Wer mehr über Bier, seine Herstellung und Grundstoffe erfahren wollte, wurde am Spätnachmittag durch einen interessanten und unterhaltsamen Vortrag von Brauereichef Klaus Wunderlich von der Herbsthäuser Brauerei umfangreich informiert, garniert mit jeder Menge „Bierweisheiten“. Für ihn war es „ein inneres Laubhüttenfest“, dass Bier im Mittelpunkt einer Veranstaltung stand. Einer Fortsetzung im nächsten Jahr sieht Wunderlich deshalb durchaus positiv entgegen. Zuvor hatte Ortsvorsteher Detlef Heidloff die zahlreichen Besucher und Teilnehmer willkommen geheißen und das Team aus Helfern und Sponsoren gelobt. Nachdem man einen „geziemenden Streifen“ aus Steinkrügen zu sich genommen hatte, übernahm der fränkische Barde Gerd Backert aus Bad Staffelstein die Regie und unterhielt die Besucher bis in die späten Abendstunden mit fränkischer Comedy, Songs und Trinksprüchen. wm

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