Bad Mergentheim

Caritas-Krankenhaus FN-Brieflogistik spendet 1000 Euro aus Label-Verkauf an Caritas-Förderverein zum Einsatz für Palliativpatienten

Beim Briefeschreiben Gutes für Schwerstkranke tun

Archivartikel

Bad Mergentheim/Tauberbischofsheim.Mit einem einfachen Brief kann man im Main-Tauber-Kreis gleich doppelt Freude bereiten! Zum einen zaubert die handgeschriebene Aufmerksamkeit ein Lächeln ins Gesicht des Empfängers; zum anderen tut man damit auch noch Gutes – sofern man die Frankierung bei der FN-Brieflogistik vornimmt.

Beim Kauf eines so genannten Spenden-Labels im liebevoll gestalteten Blumen-Design wählt der Kunde zwischen 25 Cent oder 50 Cent Aufpreis pro Marke. Dieser Anteil wird als Spende von der FN-Brieflogistik 1:1 an „Hospizeinrichtungen des Main-Tauber-Kreises“ weitergegeben. 1000 Euro kamen so zusammen.

Der Betrag wurde laut Pressemitteilung vor kurzem zum Einsatz für die Palliativstation an den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim übergeben.

„Ohne viel überlegen zu müssen, habe ich sofort an Sie hier im Caritas gedacht“, erklärte Kundenmanagerin Jutta Bayer beim Spendentermin. „Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass ein Kind vor den eigenen Eltern stirbt. Dabei ist egal, ob man diesen Verlust in frühen Jahren oder erst im Erwachsenenalter des geliebten Kindes erleidet.“ Um die schwere Zeit des Abschiednehmens durch besondere Anschaffungen wenigstens ein bisschen zu erleichtern, sehe Jutta Bayer das Geld auf der Palliativstation in den allerbesten Händen.

Dass das Geld dort für schwerstkranke Patienten gut angelegt ist, veranschaulichten die Ärztinnen Dr. Elisabeth Trost und Dr. Dagmar Hügel-Dubowy. „Wir haben am Caritas zwar kein Hospiz im eigentlichen Sinne, aber wir kümmern uns auf der Palliativstation um die ganzheitliche Therapie von Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Um ihnen auch besondere Angebote wie mobile Schmerzpumpen, Aromaauflagen für das allgemeine Wohlbefinden oder auf individuelle Bedürfnisse angepasste Patientenzimmer bieten zu können, sind wir auf Spenden wie die Ihre angewiesen und freuen uns immer besonders, wenn man an unsere Patienten denkt“, sagte Chefärztin Dr. Trost. Und ihre Kollegin Dr. Hügel-Dubowy ergänzte: „Nicht selten verlieren Menschen ihr Gefühl für Raum und Zeit, wenn sie schwerkrank im Bett liegen. Denn nicht nur die Kräfte lassen nach, sondern auch die Sinne. Um den Patienten mehr Halt im Alltag zu geben, wollen wir spezielle kombinierte Uhren mit Kalender anschaffen. Aber auch für das restliche Geld finden wir eine passende Investitionsmöglichkeit.“ Denn: Bedarf sei immer – von speziellen Wärmelampen über orthopädische Kissen hin zu bequemen Sitzmöbeln für die Angehörigen.

Neben dem Mehrwert, den die 1000-Euro-Spende für die Patienten und ihrer Angehörigen auf der Palliativstation bedeutet, bedankte sich die Fördervereinsvorsitzende Sr. Maria-Regina sichtlich gerührt ganz explizit für die liebevolle Spendenscheck-Übergabe. Denn der war nicht standardmäßig ein symbolischer Vordruck des Kreditinstituts, sondern in Form eines der Spenden-Labels – nämlich dem Motiv der gelben Kamille – mit dem Betrag darauf gestaltet.

„Man könnte ja sagen, Geld ist Geld – egal ob bar, als Scheck oder in symbolischer Form einer individuell entworfenen Karte. Aber es fühlt sich emotional für alle Beteiligten vom Fotografen über den Gestalter der Marke hin zu Spender und Empfänger ganz anders an, wenn das Drumherum so kreativ gestaltet und als Geschenk überreicht wird. Wir bedanken uns daher von Herzen für diese doppelte Freude.“ ckbm

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