Bad Mergentheim

Deutschordensmuseum Dr. Katharina Kemmer referiert am Mittwoch, 13. Februar, über die Anfänge des Deutschen Ordens

Beginn einer Erfolgsgeschichte

Die Historikerin Dr. Katharina Kemmer referiert über „Die Frühzeit des Deutschen Ordens in Mergentheim“.

Bad Mergentheim. Der Vortrag von Dr. Katharina Kemmer (Bild) zum Jubiläum „800 Jahre Deutscher Orden“ findet am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr im Deutschordensmuseum statt. Damit hält Dr. Kemmer, die als Assistentin von Lehrstuhlinhaber Professor Helmut Flachenecker an der Forschungsstelle Deutscher Orden an der Universität Würzburg tätig ist, den zweiten Vortrag in der vom Förderverein Deutschordensmuseum organisierten Reihe.

Die Gründung des Deutschen Ordens 1190 vor Akkon stellt den Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte dar. Als zunächst rein geistlicher Orden gegründet und wenige Jahre später bereits zum geistlichen Ritterorden erhoben, gelang es dem Deutschen Orden über Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart hinein zu wirken. Dies gilt nicht nur „global“ gesehen, sondern vor allem auch regional. In diesem Zusammenhang scheint es besonders interessant, die Umstände der Anfänge des Ordens in Mergentheim, dem späteren Hochmeistersitz, zu untersuchen.

Katharina Kemmer ist an der Forschungsstelle unter anderem für das große Projekt „Siegel des Deutschen Ordens“ verantwortlich. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit der Geschichte der Deutschordenskommende Prozelten am Main von 1290/1320 bis 1483/84. Die Arbeit, die einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der mittelalterlichen Ballei Franken darstellt, wurde von Prof. Dr. Helmut Flachenecker und Prof. Dr. Udo Arnold betreut.

Mit Festen, Ausstellungen, Sonderführungen und Vorträgen erinnert die Kurstadt 2019 an den Orden.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nötig: E-Mail an gudrun.mueller@deutschordensmuseum.de. Bild: Deutschordensmuseum