Bad Mergentheim

Pandemie-Situation Regeln beachten und im Rathaus erst Termin vereinbaren / Hygienekonzept der Stadtbücherei wird ergänzt

Ampeln steuern den Publikumsverkehr

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen ruft die Stadt dringend zur Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln auf. In städtischen Einrichtungen helfen Ampeln bei der Zugangs-Regelung.

Bad Mergentheim. So wird in der Stadtbücherei das Hygienekonzept der Einrichtung jetzt um die kleine Signalanlage ergänzt, die mit grünem oder rotem Licht zeigt, ob man sofort eintreten kann oder noch kurz draußen warten muss falls die Besucherzahl die Höchstgrenze erreicht hat. Denn der Publikumsverkehr wird an den Öffnungstagen von Dienstag bis Samstag weiterhin vollumfänglich gewährleistet.

„Wir freuen uns über den Besuch unserer Leser und wollen den Bücherei-Aufenthalt so angenehm und gleichzeitig sicher wie möglich machen“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Magdalene Hellmuth.

Positive Erfahrungen

Die bisherigen Erfahrungen mit der Ampel-Lösung seien positiv. „Das System ist sofort verständlich und selbst wenn das rote Licht leuchtet, muss man in der Regel nur kurz warten.“ Die Bücherei bietet inzwischen auch wieder alle Beratungsleistungen an, hat aber für alle Nutzer den Tipp, vorab im Online-Katalog nach Medien zu recherchieren und sich Merklisten anzulegen. Denn die Computer vor Ort stehen aus Hygienegründen nach wie vor nicht zur Verfügung. Dafür erweise sich die vor zwei Jahren eingeführte kontaktlose Funk-Verbuchung gerade in der Pandemie als echte Hilfe für Mitarbeiter und Besucher, sagt Magdalene Hellmuth.

Lange Warteschlangen vermeiden

Während der Betrieb in der Stadtbücherei so funktioniert, dass diese ihre Nutzer nach wie vor ohne oder nur mit moderaten Wartezeiten empfangen kann, sieht die Situation im Neuen Rathaus etwas anders aus. Auch hier regelt inzwischen eine Ampel den Zugang für Besucher. Im größten und zentralen Verwaltungsgebäude kam es zuletzt wieder vermehrt zu langen Warteschlangen damit zu Ansammlungen von Menschen. Diese seien ein unnötiges und vermeidbares Gesundheitsrisiko, teilt der städtische Koordinationsstab Corona mit.

Deshalb werden alle Bürger, die ein Anliegen im Neuen Rathaus haben, noch einmal dringend von der Stadtverwaltung dazu aufgerufen, vorab einen Termin mit dem jeweiligen Fachamt zu vereinbaren. Dies habe nicht nur den Vorteil, dass man sofort dran komme und seinen Behörden-Gang zeitlich genau einplanen könne. Das Termin-Verfahren trage schließlich auch dazu bei, die Schlangenbildung oder volle Wartebereiche zu vermeiden. In keinem Fall sollten jedoch Begleitpersonen zum Rathaus-Besuch mitgebracht werden, deren Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich ist. Auch dies kommt laut Stadtverwaltung immer wieder vor.

Die Telefonzentrale im Neuen Rathaus vermittelt unter 07931/570 die Bürger-Anliegen direkt zum jeweiligen Ansprechpartner, wo ein planbarer Termin vereinbart werden kann. stv

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