Bad Mergentheim

Seltenes Dienstjubiläum Marianne Heller arbeitet seit nunmehr 50 Jahren im Schuhhaus Barthel in Bad Mergentheim

Alf Barthel: „Die gute und treue Seele des Betriebs“

Archivartikel

Bad Mergentheim.Ein außergewöhnliches Arbeitsjubiläum als Schuh-Fachverkäuferin beim Schuhhaus Barthel feierte Marianne (Nanni) Heller aus Tauberrettersheim. Seit 50 Jahren ist sie dabei.

Begonnen hat alles am 1. September 1970 als sie ihre Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, (heute Einzelhandelskauffrau) beim Schuhhaus Barthel in der Burgstraße antrat. Gegründet wurde das Schuhhaus im Jahre 1921 von Schuhmachermeister Josef Barthel, Großvater des heutigen Inhabers Alf Barthel.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung im Jahre 1973 wurde Nanni Heller als Schuh-Fachverkäuferin vom damaligen Chef Alfred Barthel übernommen und in die Belegschaft integriert. Wie sie immer wieder betont, waren die familiäre Atmosphäre, die persönliche Ansprache und das gemeinsame Miteinander die Gründe für ihre bis heute andauernde Tätigkeit im Schuhhaus Barthel. Die persönlichen Beziehungen und Wertschätzungen gingen soweit, dass der damalige Firmenchef Alfred Barthel sen. und Juniorchef Alf Barthel zur Hochzeit der Jubilarin eingeladen waren. Selbst persönlich schwierigere Zeiten wurden durch die gegenseitige Wertschätzung immer wieder zum Wohle aller gemeistert. Durch ihre langjährige Betriebszugehörigkeit war Nanni Heller auch in den Um- und Erweiterungsbau des Geschäfts in den neunziger Jahren miteingebunden. Sie war und ist, wie Inhaber Alf Barthel stets betont, die gute und treue Seele des Betriebs. So hat sie, wie er augenzwinkernd meint, ihren wohlverdienten Ruhestand ihm zuliebe noch etwas hinausgeschoben und unterstützt ihn auch weiterhin tatkräftig im Verkauf und in der Beratung der Kunden.

Als Zeichen der Wertschätzung als Mitarbeiterin und persönlich liebgewonnenen Menschen überreichte Alf Barthel der Jubilarin drei hochpreisige Warengutscheine Bad Mergentheimer Geschäfte. Gleichzeitig wünschte er ihr alles Gute für die weitere Zukunft, verbunden mit der Hoffnung, dass sie auch noch das 100-Jahr-Betriebsjubiläum, das nächstes Jahr gefeiert werde, aktiv mitgestalten könne. foh

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