Bad Mergentheim

Gemeinderat Kostenprüfung für vorgeschlagene Maßnahmen

Aktionsplan „Lärm“ genehmigt

Bad Mergentheim.Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung haben die Städte und Gemeinden die weisungsfreie Pflichtaufgabe, Lärmaktionspläne aufzustellen. Jochen Richard vom Planungsbüro Richter-Richard aus Aachen informierte den Gemeinderat am Donnerstag über die „dritte Runde“ des Bad Mergentheimer Lärmaktionsplanes, ehe das Gremium diesem einstimmig genehmigte und die Verwaltung beauftragte, die Kostenumfänge für vorgeschlagene Maßnahmen zu ermitteln.

Experte Richard begrüßte die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Innenstadt und die Bündelung der Verkehrsströme auf den Ortsumgehungen. Er warb für den Einsatz von so genanntem Flüsterasphalt, für Dialogdisplays an verschiedenen Stellen, die den Autofahrer auf sein aktuelles Tempo hinweisen, und für einen stationären Blitzer in der Wachbacher Straße, um den Verkehr zu verlangsamen und zu beruhigen.

Auch die Begrenzung der Brucknerstraße am Eisenberg zur Böschung durch eine halbhohe Mauer, um den Lärm der B 290 zurückzudrängen sowie eine Lärmschutzwand (bis zu 1,20 Meter Höhe) westseitig der Landstraße in Edelfingen zur tiefergelegenen Bebauung in der Steinbronnenstraße, werden in der Ratsvorlage unter anderem angesprochen.

Als Hauptlärmzonen werden im Stadtgebiet die Bereiche entlang der Bundesstraßen 19 und 290 – in Bad Mergentheim und Edelfingen – genannt. sabix

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