Bad Mergentheim

Strahlentherapie Geld für den Caritas-Förderverein

1000 Euro gespendet

Archivartikel

Bad Mergentheim.Ein Szenario, das niemand gern erleben möchte: Mutter Inge ist unheilbar krank und Patientin der Palliativstation. Ihr großer Herzenswunsch: nochmal Zeit mit ihren Lieben im eigenen Elternhaus verbringen.

Das „Wunschmobil unterwegs“, welches der Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Bad Mergentheim und dem Ökumenischen Hospizdienst betreut, macht diesen Traum wahr.

Betreut von medizinisch geschulten Ehrenamtlichen kann Inge den Ort ihrer Kindheit zusammen mit ihrer Familie besuchen. – Damit Wünsche wie diese für die Betreffenden Wirklichkeit werden können, ist der Caritas-Förderverein auf Spenden angewiesen, Spenden wie die der Strahlentherapie Tauber-Franken, welche im Dezember eine 1000- Euro-Spende für das Wunschmobil übergeben hat.

„Egal ob Freund oder Familienangehöriger, ob Nachbar oder Kollege jeder kennt jemanden in einer derartigen Notlage. Und hier kommen Sie ins Spiel! Nicht nur beruflich, denn Sie behandeln in Ihrer Strahlenklinik nicht nur schwerstkranke Menschen mit modernster Technologie, sondern auch mit viel Herzenswärme“, sagte die Fördervereins-Vorsitzende Sr. Maria-Regina Zohner bei der Spendenübergabe am Caritas-Krankenhaus.

„Denn mit einer Spende für unser Wunschmobil springen Sie dort ein, wo das Gesundheitssystem aussteigt. Sie unterstützen ein Füreinander und Miteinander in der wirklich schwierigen Zeit kurz vor dem Tod. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen und ich möchte Ihnen daher aus tiefstem Herzen für diese Spende danken.“

Dass Sr. Maria-Regina Zohner den Kern der Spendenabsicht genau getroffen hat, unterstrich die Erklärung von Facharzt Dr. Maath Gernert, Leiter der Strahlentherapie Tauber-Franken: „In unsere Praxis kommen nicht nur Patienten zur schmerzlindernden Bestrahlungen bei gutartigen Erkrankungen. Natürlich begegnen wir täglich auch Krebskranken und ihren Familien bei der Strahlentherapie.“

„Das Wunschmobil ist eine wunderbare Gelegenheit für diese Menschen und ihre Angehörigen, nochmal außerhalb des Klinikalltags wertvolle Gemeinsam-Zeit zu erleben und zumindest für einen kurzen Moment Ablenkung von ihrem Schmerz und dem bevorstehenden Lebensende zu erfahren. Daher unterstützen wir die Arbeit des Fördervereins als Partner des Caritas-Krankenhauses vor Ort von Herzen gern mit unserer Spende“, so Dr. Maath Gernert. fv/ckbm

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