Assamstadt

Heimat- und Kulturverein Werk unter dem Motto „In dä Brojegdgrubbä duud sich was“ vorgestellt

Porträts im „Heimat-Kalenner“

Archivartikel

Assamstadt.Auch für 2020 gibt es wieder einen „Heimat-Kalenner“. Dafür hat sich die Kalender-Gruppe vom Heimat- und Kulturverein ein weiteres Mal mächtig ins Zeug gelegt. Dieses Team besteht aktuell aus dem Trio Claudia und Hildegard Wachter sowie Priska Nied. Verkaufsstart ist die Buchausstellung, die am 3. November im Gemeindezentrum stattfindet.

Kurz vor der Buchausstellung gab es eine offizielle Vorstellung des „2020-Kalenners“ im Rosenzimmer des Dorfmuseums, bei der Bürgermeister Joachim Döffinger und Vereins-Vorsitzender Arnold Nied dabei waren.

Zu speziell

Zunächst war geplant, das Thema Bildstöcke für den nächsten Kalender in den Fokus zu rücken. „Doch dann haben wir gemerkt, dass dieses Thema schon sehr speziell und daher vielleicht nicht unbedingt für die Mehrheit interessant ist, wenn die Bildstöcke derart ausführlich behandelt werden. Es könnte etwas einseitig wirken“, erläutert Claudia Wachter.

Arbeit im Fokus

Bei der weiteren Themensuche sei das Trio darauf gestoßen, dass eigentlich in allen Feldern des bunten Vereins viel Sehenswertes passiert. So sei man schließ dazu gekommen, die einzelnen Projektgruppen des Heimat- und Kulturvereins zu porträtieren und der Kalender-Titel „In dä Brojegdgrubbä duud sich was!“ („In den Projektgruppen tut sich was!) war geboren. Ziel war es, zu zeigen welche Personen arbeiten, was gearbeitet wird und wie die Ergebnisse aussehen. Bei sechs Projektgruppen konnte so immer zwei Kalendemonate pro Vereinssparte berücksichtigt werden. „Der Heimat- und Kulturverein besteht nun seit 2012.

In dieser Zeit wurde durch ihn und seine Projektgruppen mit Engagement und Herzblut viel für ein liebenswertes und lebenswertes Assamstadt gewirkt und geschaffen. Den aktiven Einsatz der verschiedenen Projektgruppen im Jahresverlauf soll dieser neue Kalenner veranschaulichen.“, so Wachter.

Dabei ist es dem „Kalenner“-Team gelungen, auch äußerst originelle Kalender-Seiten zu entwickeln: Es gibt beispielsweise einen Forschebutze zu sehen, der im Dorfmuseum mit einer antiken Nähmaschine an einem weiteren Bajazz, das traditionelle Faschings-Kostüm, näht.

„Auf mehrfachen Wunsch haben wir die Dialektsätze und -sprüche auf den einzelnen Seiten um eine Hochdeutsche Übersetzung ergänzt“, fügt Priska Nied hinzu. Es seien eben doch nicht mehr alle Einwohner oder am Kalender Interessierte so richtig des hiesigen Dialektes mächtig.

Und letztlich sei ein großes Anliegen der Kalender-Projekte, Dialektpflege zu betreiben.

Eindrucksvolle Dokumentation

Auch wenn der Kalender eindrucksvoll dokumentiert, wie viel Positives bereits erreicht wurde, so stößt der Verein immer wieder an die Grenzen des Machbaren.

„Doch wenige zusätzliche Helfer würden hier schon eine große Abhilfe schaffen“, war man sich einig. Deshalb laufe in Kürze eine Aktion zur Mitgliederwerbung. cf