Assamstadt

Kabarett Mäc Härder kommt am 28. März nach Assamstadt

Kein Auge bleibt trocken

Archivartikel

Assamstadt.In Kürze wartet der Heimat- und Kulturverein mit einem Schmankerl auf: Am Samstag, 28. März, um 20 Uhr stellt Mäc Härder im Gemeindezentrum sein aktuelles Programm „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!“ vor. Härder bewegt sich fließend zwischen schenkelklopfendem Klamauk, scharfsinnigem Kabarett und originellen Jonglier-Einlagen – da bleibt kein Auge trocken. Immer wieder zu Gast beim Bayrischen Rundfunk in den einschlägigen Kabarett- und Comedy-Formaten ist der selbst ernannte „König von Franken“.

Doch zur Hochform läuft Mäc Härder mit direktem Publikumskontakt auf – auch gerne mal auf kleinen Brettern wie im Gemeindezentrum. Härder und Assamstadt, das funktioniert. Denn nach 2012 und 2017 ist der fränkische Spaßmacher bereits zum dritten Mal zu Gast.

Bereits 2011 wurde Mäc Härder mit dem Fränkischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Heuer feiert er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum und zeigt zu diesem Anlass sein brandaktuelles Programm. Es zeigt, wie sich die Welt die letzten 30 Jahre verändert hat. Man hetzt durchs Leben, ob man 20 oder 60 Jähre alt ist. Selbst 80-Jährige hängen mittlerweile genervt am Smartphone rum. Wenn man irgendetwas nicht weiß, schaut man sofort im Computer oder im Handy nach. Immer liegt ein Zettel auf dem Küchen- oder Schreibtisch mit Dingen, die zu erledigen sind. Wenn man sich die Weltgeschichte anschaut, fragt man sich wofür? Das Römische Reich ging unter, das Mongolenreich ging unter, das Tausendjährige Reich dauerte nur zwölf Jähre. Man schickt Waffen in großen Mengen in den Nahen Osten und als Antwort kriegen man sie in kleiner Dosis wieder zurück. Es gleicht sich doch sowieso alles aus: Jüngere Menschen brauchen ihr Tablet, Alte ihre Tabletten.

Ein Abend mit Härder ist stets gefüllt mit allerlei Überraschungen und Spontaneität. Schließlich lautet das Motto des Bamberger Kabarettisten: „Was der Arzt ist für die Kranken, ist Mäc Härder für die Franken.“