Assamstadt

Klares Votum Assamstadter Gemeinderat vergibt Maßnahme für rund 200 000 Euro an die Firma Benninger Bau

Gerätehaus-Vorplatz wird aufgehübscht

Nachdem der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Assamstadt inzwischen rege genutzt wird, soll nun auch der Platz davor deutlich aufgehübscht werden.

Assamstadt. Ziel sei, so Bürgermeister Joachim Döffinger in seinem Sachvortrag, für eine ordnungsgemäße Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus und zum Gemeindebauhof zu sorgen. Weiter sei vorgesehen, die Straße auf einem Teilstück des Schulwegs zu erneuern sowie Parkraum zu schaffen.

Das Gremium vergab die Arbeiten für diese Baumaßnahme einstimmig an die Bad Mergentheimer Firma Benninger Bau zum Angebotspreis von 200 187 Euro. „Das Angebot ist knapp 26 000 Euro günstiger als die Kostenrechnung“, vermeldete Matthias Weiland mit einer gewissen Zufriedenheit.

Im aktuellen Haushaltsplan seien für die Maßnahme im Straßenbau 160 000 Euro eingestellt, zudem werde darin mit einer Förderung von 96 000 Euro gerechnet. Für den Sektor Wasserversorgung seien keinerlei Finanzmittel eingestellt.

„Die Verwaltung hält es für dringend geboten, mindestens die alten Wasserleitungen unter der neu zu teerenden Fläche auszutauschen“, meinte Matthias Weiland an die Adresse der Räte. Auch die Errichtung der Hydranten, inklusive des dafür nötigen Wasseranschlusses an die Bobstädter Straße sowie des Versorgungsschachtes erachte er als durchaus sinnvoll. Bezüglich des Versorgungsschachtes werde die Gemeinde mit der Baufirma nach einer kostengünstigeren Lösung suchen.

Eine Rücksprache mit dem Ingenieur-Büro Sack habe ergeben, ließ der Hauptamtsleiter wissen, dass eine Umplanung bezüglich eines Wasseranschlusses für die Hydranten zu einer Kostenersparnis von 15 000 bis 20 000 Euro führe. Werde auf die Hydranten sowie die dafür erforderlichen Wasserversorgungsarbeiten/Rohrleitungen gänzlich verzichtet, könnte man theoretisch weitere 20 000 Euro einsparen.

Bruno Leuser meinte: „Wir sollten es so machen, dass es Hand und Fuß hat.“ Und sein Ratskollege Uwe Freudenberger ergänzte, dass dies künftig ein Platz sei, auf dem auch Feste gefeiert werden könnten, deswegen begrüße er die Maßnahme.