Assamstadt

Familienzentrum Assamstadt Umzug in die neuen Räumlichkeiten in der Mergentheimer Straße / Mehr Platz für die vielfältigen Angebote / „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 24. November

Ausbau zur Begegnungsstätte im Fokus

Archivartikel

Das Familienzentrum Assamstadt ist in neuen Räumlichkeiten umgezogen – und soll nun zur Begegnungsstätte ausgebaut werden.

Assamstadt. Begegnung, Begleitung, Beratung, Bildung – diese Begriffe beschreiben die Arbeit des Familienzentrums recht treffend. Es gilt als eine niederschwellige, generationenübergreifende Anlaufstelle für alle Bürger des Ortes und zugleich als ein attraktiver Ort der Kommunikation für vielfältige Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Darüber hinaus soll es eine Plattform sein zum Anstoßen und Vernetzen von neuen und schon bestehenden Freizeit- und Bildungsangeboten.

Zahlreiche Angebote

Im Familienzentrum finden Interessenten beispielsweise Monatsprogramme mit zahlreichen Angeboten sowie offene Treffs, Hilfe bei Erziehungsfragen, Gesundheitsförderung und ähnliche Themen. Die Einrichtung, getragen vom Caritasverband im Tauberkreis, der katholischen Kirche sowie der Gemeinde, bietet zudem eine Sozialberatung, Unterstützung bei der Antragstellung von Sozialleistungen, Hilfe und Kooperation im Rahmen der Existenzsicherung sowie Informationen und Vermittlung zu anderen Fachdiensten – etwa Schuldner-, Erziehungs- oder Paarberatung.

Das Angebot ist kostenlos, konfessionsunabhängig und unterliegt der Schweigepflicht.

„Jetzt haben wir deutlich mehr Platz“, freut sich Elke Nied, Leiterin und Koordinatorin des Familienzentrums. Hier, im ehemaligen Kindergarten im Marienheim in der Mergentheimer Straße, böten sich völlig neue Chancen der Zusammenkunft. „Wir wollen die Räume mit neuem Leben erfüllen.“

So sei geplant, ab Dezember einmal die Woche mittwochs von 14 bis 17 Uhr einen offenen Treff zu offerieren. Ebenso seien Bastel- oder Spielenachmittage, Workshops oder Vorträge vorgesehen, lässt Nied wissen. Sie sei auch offen für die Ideen aus Reihen der Bürgerschaft. Denn das Familienzentrum sei auf dem besten Weg, im gesellschaftlichen Leben der Kommune Wurzeln zu schlagen.

Die ersten beiden Jahre seien gut angelaufen und hätten bewiesen, dass es für solch eine Einrichtung, Assamstadt gehört zu den ersten kreisweit, eine Nachfrage gebe. Sie hoffe, dass der eine oder andere noch seine Berührungsängste abbaue, den Wert einer solchen Begegnungsstätte erkenne und sie auch aktiv nutze.

Neuer Anlaufpunkt

Für Bürgermeister Joachim Döffinger bietet der neue Anlaufpunkt „eine neutrale Begegnungsstätte, mit deren Hilfe Hemmschwellen überwunden werden können“. Inmitten der Kommune gelegen, sei das Familienzentrum eine Bereicherung, die hoffentlich reichlich genutzt werde.

„Für uns geht es nicht um Zahlen, sondern darum, dieses Angebot machen zu können“, lässt Pfarrer Bernhard Metz, Leiter der Seelsorgeeinheit, wissen. Dies sei ein Ort der kurzen Wege, der ausdrücklich für die gesamte Gemeinde da sei, so der Geistliche weiter, der zudem in diesem Zusammenhang auf das Außengelände verweist, in dem im kommenden Jahr ein kleiner Spielplatz geschaffen werden soll.

Das Familienzentrum in der Mergentheimer Straße öffnet am Sonntag, 24. November, von 13 bis 18 Uhr seine Pforten, damit die Bürger mal einen Blick hinter die Kulissen werfen können.