Assamstadt

TSV Assamstadt Jahreshauptversammlung in der Asmundhalle / Verein schuldenfrei / Sportheim neues Schmuckstück

75. Geburtstag 2022 bereits im Fokus

Archivartikel

Voller Zuversicht blickt der TSV Assamstadt in die Zukunft. Der Verein ist schuldenfrei und verfügt über ein stabiles Fundament – getragen vom Engagement der Mitglieder.

Assamstadt. Der TSV Assamstadt sei eine große Familie, in der sich jeder auf den anderen verlassen könne. Christian Hügel einer von zwei Vorsitzenden, sieht gerade darin den Erfolg dessen, dass der Verein in jeder Hinsicht so gut aufgestellt sei und deshalb – trotz Corona – zuversichtlich in die kommenden Jahre blicken könne, wobei der 75. Geburtstag 2022 bereits bei allen im Fokus stehe.

Leichter Mitgliederrückgang

Zu Beginn seines Rechenschaftsberichts sprach Hügel bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen von einem Rückgang von 2018 auf 2019 von elf auf 1174 Personen – verteilt auf die einzelnen Sparten: Fußball 325 (minus 6), Turnen 581 (plus 5), Tischtennis 85 (minus drei), Volleyball 93 (plus neun), Tennis 154 (minus vier), Leichtathletik 116 (minus drei), Badminton 23 (plus eins).

26 Übungsleiter hätten, so der Vorsitzende, 2019 3700 Stunden aufgebracht und seien über 19 000 Kilometer unterwegs gewesen, um für Kinder, Jugendliche und Erwachsen einen geordneten Trainings- und Wettkampfbetrieb akquirieren zu können. Dies sei auch deswegen möglich, weil im Club gut und nachhaltig gewirtschaftet werde. Deswegen habe man auch in die Sanierung des Sportheims investieren können, ohne Darlehen aufnehmen zu müssen.

Er und sein Mitstreiter Geißler, so Hügel weiter, hätten sich an der Spitze des TSV sehr gut eingefunden, die Arbeit bereite viel Spaß – auch deshalb, weil man sich auf die vielen Mitstreiter verlassen könne. Weiter erinnerte der Frontmann an gelungene Events wie den „Tag der Jugend“, den „Ansmann-Cup“ oder eine Sitzung des Sportkreises. Ebenso habe man beim Sportabzeichen 2019 kreisweit wieder ein sehr gutes Resultat einfahren können.

Abschließend würdigte Christian Hügel die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Bürgermeister Joachim Döffinger sowie seinen Mitstreitern an der Spitze des TSV. Nicht vergessen wollte er das vielfältige ehrenamtliche Engagement im gesamten Verein, verbunden mit der Hoffnung, dass dies auch künftig der Fall sei.

Mehr Sportabzeichen

Positive Zahlen hatte Jürgen Wachter beim Sportabzeichen zu vermelden. Die Zahl sei um neun auf 171 gestiegen, dazu hätten 92 Aktive das Familiensportabzeichen abgelegt. Auch im kreisweiten Wettbewerb „Mit Mama und Papa zum Sportabzeichen“ habe man sich vorn platziert und 900 Euro Preisgeld eingeheimst.

Im Sportheim habe es im vergangenen Jahr bedingt durch den anstehenden Umbau weniger Veranstaltungen gegeben, ließ Jürgen Wachter als Beauftragter die Mitglieder in der Asmundhalle wissen. Was dort jene Truppe geleistet habe, die mehr als 1600 ehrenamtliche Stunden absolviert hätten, seit lobenswert und könne nicht genügend gewürdigt werden. Noch seien einige kleinere Arbeiten zu absolvieren, doch es könne sich sehen lassen, was bislang schon alles umgesetzt worden sei. Wer sich davon überzeugen wolle, sei jederzeit willkommen. Zudem sei nun der Rahmen geschaffen worden, wieder vermehrt Feiern und andere Festivitäten durchzuführen.

Bereits zuvor hatte Kassierer Steffen Geißler hervorragende Zahlen verkündet und Applaus für sein Engagement erhalten. Für die Kassenprüfer bescheinigte Rolf Rupp dem Finanzminister eine einwandfreie Arbeit.

Bürgermeister Joachim Döffinger nahm die Entlastung der sportlichen Führung des TSV vor, der einstimmig entsprochen wurde. Er führte auch die Bestätigung der Abteilungsleiter Fußball (Christian Hügel), Leichtathletik (Falk Rumann), Tennis (Achim Langer), Tischtennis (Hubert Hügel), Turnen (Ute Ansmann), Volleyball (Nicole Siegismund).

Konzept sehr gut umgesetzt

In seinem Grußwort lobte der Assamstadter Schultes die Vereinsspitze für die hervorragende Umsetzung des Hygienekonzeptes in Corona-Zeiten.

Mit Disziplin, Verständnis und einem vorbildlichen Handeln sei es gelingen, in Assamstadt als einer der ersten Kommunen im Kreis den Sportbetrieb wieder in Gang zu bringen.

Döffinger würdigte hierbei das große ehrenamtliche Tun vieler Mitglieder, durch deren Engagement der TSV zu dem geworden sei, was er jetzt darstelle. Bestes Beispiel sei der Umbau des Sportheims. Solch ein Einsatz sei nicht selbstverständlich und deswegen auch nicht hoch genug zu würdigen.

Im Anschluss zeichneten Christian Geißler und Christian Hügel verdiente langjährige Mitglieder aus und überreichten ihnen nebst Urkunde auch ein Präsent. Mit einem Blumenpräsent wurde die langjährige Chefin der Sparte Volleyball, Doris Fluhrer, zudem extra verabschiedet. Und für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Sanierung des TSV-Sportheims wurden Jürgen Wachter, Andreas Stumpf, Felix Rupp und Manuel Jäger ausgezeichnet. In seinem Ausblick betonte Christian Hügel abschließend, dass es derzeit aufgrund von Corona noch nicht absehbar sei, welche Events in der kommenden Zeit durchgeführt werden könnten. Doch schon jetzt befasse man sich mit dem Vereinsgeburtstag 2022. „Hierfür sind zwei Arbeitsgruppen gebildet worden.“