Ahorn

Evangelische Pfarrgemeinde Eubigheim Franziska Wrana als Kirchengemeinderätin offiziell eingeführt / Gremium damit wieder komplett / Predigt von Dekan Rüdiger Krauth

„Wenn es vor Ort Christen gibt, dann gibt es Kirche“

Archivartikel

Eubigheim.„Nur, wenn es vor Ort Christen gibt, dann gibt es Kirche“, mahnte Dekan Rüdiger Krauth in seiner Predigt im Gottesdienst mit Einführung von Franziska Wrana als Kirchengemeinderätin von Eubigheim. Sie sei eine davon, eine der vielen Menschen, die Kirche als Gemeinschaft ausmachten.

„Wir sind Kirche“, betonte der Geistliche und stellte dem „die Kirche“ als unpersönliche Institution gegenüber um dann vehement mit einem klaren „Nein“ deutlich zu machen, dass Kirche sich aus den Menschen zusammensetze und weit mehr sei als „schmückendes Beiwerk“, über das viele schimpften, indes nicht mitmachten und ihre Gaben nicht einbrächten.

Umso größer war daher die Freude bei Haupt- und Ehrenamtlichen, als die 26-Jährige sich bereiterklärte, im Rahmen des Zuwahlverfahrens das Gremium zu bereichern. Unabhängig davon trat parallel dazu Kirchengemeinderat Hans Bender aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück, so dass Wrana den Kirchengemeinderat, bestehend aus Dieter Ballweg, Nicole Blumenschein und Holger Simonides, wieder komplettiert. „Ich find’s schön, richtig mitwirken zu können“, freut sich die nun offiziell eingeführte junge, engagierte Frau.

Zum Zeitpunkt der turnusgemäßen Wahlen im letzten Jahr stellte dies aus beruflichen Gründen noch keine Option für sie dar. Doch da sie nun vor Ort sei, habe sie immer mehr Gefallen an diesem Gedanken gefunden und sich nun konkret verpflichtet Verantwortung zu übernehmen. Eingebracht habe sie sich schon immer, sei es bei den Kindergottesdiensten, dem Konfirmandenunterricht, Krippenspielen oder bei der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten, ob instrumental oder gesanglich. Mit Gottes Segen sowie der Basisbibel als Rüstzeug könne sie nun ihren Dienst in der Kirchengemeinde antreten.