Ahorn

Evangelische Kirchengemeinde Kirchendienerin Herta Dörzbacher nach 30 Jahren verabschiedet / Tochter Ulrike Gehrig tritt kommissarisch die Nachfolge an

Stets für eine gute Atmosphäre im Gotteshaus gesorgt

Hohenstadt.Bei diesem besonderen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Hohenstadt zu Beginn der Adventszeit ging Pfarrer Hermann auf die neue Zeit nach Apostel Paulus, Advent und Ankunft ein. Noch wichtiger war ihm die Verbundenheit zu Gott mit seinen hellen leuchtenden Symbolen.

Ebenso strahlend war das Wirken der Hohenstadter Kirchendienerin Herta Dörzbacher. Mit viel Herzblut wirkte sie 30 Jahre zum Wohle der evangelischen Kirchengemeinde. Einmal war sie so intensiv im Gebet und Gedanken versunken, dass sie das „Vater unser Läuten“ vergaß und sich beim Pfarrer entschuldigte. An Sonntagen, Feiertagen, kirchlichen Highlights, wie Taufen, Hochzeiten und Gottesdiensten mit Abendmahlsfeiern, war Herta Dörzbacher immer dabei und stets vorbereitet. „Sie, Frau Dörzbacher waren mit Sicherheit öfters in dieser schmucken Kirche als der Pfarrer und haben als treue Dienerin Gottes für ihre Kirchengemeinde gewirkt“, lobte Pfarrer Hermann. Der Arbeitsumfanghabe die pauschal ausgeschriebenen und honorierten fünf Wochenstunden ein Vielfaches überstiegen.

Geprägt habe dieser zeitaufwendige Dienst auch das Familienleben. Der Ehemann Horst Dörzbacher brachte sich voll mit ein. Er unterstüzte bei allen Arbeiten. Heizung, Sauberkeit, Winterdienst, Info-Kasten, also in und um das Kirchengebäude sei er stets aktiv gewesen, hob der Pfarrer hervor. Selbst nach jedem Sturm und Gewitter ließ er sich eine Nachschau an Kirche und Pfarrhaus nicht nehmen. Am historischen Pfarrhaus sorgte er für Brennholz und das Anfeuern vor den Veranstaltungen. Abschließend würdigte Pfarrer Hermann die lange Amtszeit von Herta Dörzbacher, in der sie viele Menschen begleitete und für eine gute Atmosphäre der Gottesdienste sorgte. Als Dank überreichte er ein Blumenpräsent sowie ein Geschenk.

Dass die Familie Dörzbacher voll in den Kirchendienst einbezogen ist, ja diesen Dienst gelebt hat, zeigt auch die freudige Tatsache, dass Tochter Ulrike Gehrig ihre Mutter unterstüzt und kommisarisch die Kirchendienerarbeit weiter führt. Ein kleiner, gemütlicher Teeplausch im Kreise der Gottesdienstbesucher rundete die Verabschiedung ab. go