Ahorn

Generalversammlung Kirchenchor Eubigheim blickt auf ein Vereinsjahr mit elf Auftritten und 31 Liedern zurück / Projekt zum 100-Jahr-Jubiläum des FC Frankonia Eubigheim

Sänger freuen sich über vier Neuzugänge

Archivartikel

Eubigheim.„Möge die Straße uns zusammenführen“, dieser irische Segenswunsch vom katholischen Kirchenchor Eubigheim stimmte auf die anschließende Cäcilienfeier ein. Die Freude über vier neue Aktiven sowie ein gelungener Jahresrückblick in Bild und Ton standen im Mittelpunkt der Generalversammlung.

Im Rahmen der üblichen Regularien wie dem Totengedenken, dem Kassenbericht von Annemarie Schmid, der von Kassenprüfer Benno Berberich eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde sowie dem Tätigkeitsbericht von Elisabeth Englert, ging Letztere insbesondere auf das Chorprojekt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des FC Frankonia Eubigheim ein. Elf Auftritte mit 31 Liedern, wovon nur vier zweimal gesungen wurden - und das trotz der intensiven Projektchorphase - zeugen vom breiten Repertoire sowie einer hohen Leistungsbereitschaft der Mitglieder. Gleichmäßig über das Jahr verteilt habe man quasi alle zwei Wochen ein anderes Lied gesungen.

Ansprechend für Jung und Alt

Vorsitzende Birgit Hafner freute sich über dieses enorme Engagement. Dies zeige, dass es dem Dirigenten Theodor Spannagel gelingt, mit seiner Liedauswahl einerseits den Jüngeren interessantes, herausforderndes Liedgut zu präsentieren. Gleichzeitig werde den Älteren zu vermittelt, dass im Interagieren und im gemeinsamen Singen, auch in Fremdsprachen, die geistige Frische erhalten bleibt. Der Chor sei offen für Einflüsse von außen, die unser „Multikulti-Dirigent“ einfließen lasse. „Wir reden nicht nur vom Mehrgenerationenverein, wir leben ihn“, brachte Hafner die Vereinsstruktur auf den Punkt.

Als wunderbar bezeichnete sie die vier Neuzugänge Clementine Merkert, Regina Rotter, Diana Wagner- Simonides und Peter Gärtner, die „in einer Zeit, in der insbesondere Kirchenchöre und die Musica sacra nicht mehr gefragt sind“, die Sangesfamilie bereichern.Alle vier haben beim Projektchor ihre Freude am gemeinsamen Singen entdeckt bzw. intensiviert und „Chorleiter Theodor hat mich mit seiner Begeisterung angesteckt“, erklärt Clementine Merkert. Tenorsänger Peter Gärtner schiebt hinterher: „Ich singe gerne und das passt jetzt gut!“

Sowohl die Festaktstücke als auch die Mitgestaltung des Gottesdienstes im Festzelt ließ er Revue passieren und die Sänger konnten diese Auftritte entspannt aus der Zuschauerperspektive genießen. Pfarrer Steffen Kolb freute sich über den „wunderschönen Gesang“ im Gottesdienst und honorierte den Einsatz Woche für Woche, um die Liturgie zu bereichern. Bürgermeister Elmar Haas dankte ausdrücklich für die Mitgestaltung des Neujahrempfangs der Gemeinde sowie der Gedenkfeier am Volkstrauertag und brachte mit „es ist ganz toll, was ihr hier macht“ seine Anerkennung zum Ausdruck.

Hohe Flexibilität

Ortvorsteher Roland Englert honorierte die hohe Flexibilität und die Bereitschaft auch weltliche Auftritte zu übernehmen. Er freute sich über das Chorprojekt, das für ihn ein Highlight darstellte, auch weil er selbst als Sänger dabei war.

Der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Offner hoffte, dass Chorleiter Spannagel noch lange erhalten bleiben möge, „denn es ist keine Selbstverständlichkeit, solch einen Dirigenten und solch eine Vorsitzende zu haben.“ een