Ahorn

Besonderer Gottesdienst in Schillingstadt Gläubige feierten Gottesdienst vor Maschinenhalle der Familie Hirt / Weihnachtsgeschichte in Bildern

Kinder stellten Szenen nach

Archivartikel

Schillingstadt.Ungewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Ideen. In diesen, von der Corona-Pandemie betroffenen Monate, in denen viele Gottesdienste nur im Freien oder online stattfinden können, haben sich in den evangelischen Kirchengemeinden Schillingstadt, Schwabhausen und Windischbuch Pfarrer Philipp Tecklenburg und die Kirchenältesten dazu mit Blick auf Weihnachten viele Gedanken gemacht.

Den Coronaverordnungen der Landesregierung und der Landeskirche entsprechend wurden an zahlreichen Orten im Freien Gottesdienste gefeiert, um die kirchliche Gemeinschaft zu stärken und Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dies ist auch im Hinblick auf die Ökumene gut gelungen.

Nicht möglich waren die Krippenspiele. So wurde über alternative Möglichkeiten nachgedacht. Während in Schwabhausen und Windischbuch Bildmaterial von früheren Krippenspielen zur Verfügung stand, kam man in Schillingstadt auf die Idee, mit den Kindergartenkindern Fotos für die Weihnachtsgeschichte aufzunehmen.

Michaela Hirt und Gerlinde Gerstner waren mit den Mädchen und Jungen unterwegs, um sie an den entsprechenden Stellen zu fotografieren. So etwa im Stall der Familie Geißler, bei den Schafen von Elias Deßner sowie vor ehemaligen Wirtshäusern von Schillingstadt.

Der Gottesdienst an Heiligabend fand unter Einhaltung der wegen Corona geltenden Schutzregeln vor der Maschinenhalle der Familie Hirt statt. Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel lasen Michaela Hirt und Gerlinde Gerstner vor. Dabei waren auf einer großen Leinwand die entsprechenden Darstellungen der Kinder zu sehen.

Dazu zählten unter anderem die Verkündigung des Engels an Maria, dass sie einen Sohn gebären wird, die Herbergsuche, die Engel bei den Hirten und der Besuch der drei Könige. Das kam bei den Gottesdienstbesuchern gut an. Sie bedankten sich mit viel Applaus.

Dass Weihnachten auch Hoffnung und Zuversicht auf Frieden und Gerechtigkeit bedeute, brachte Pfarrer Tecklenburg zum Ausdruck.

Mit dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht” endete diese außergewöhnliche Weihnachtsfeier in Schillingstadt. gege