Ahorn

Evangelischer Projektchor Zuhörer erlebten in der Eubigheimer Kirche ein stimmungsvolles Konzert

Gott von ganzem Herzen loben und preisen

Eubigheim.Ein überaus gelungenes Konzert des evangelischen Projektchors erlebten die Zuhörer in der voll besetzten, stimmungsvoll beleuchteten Kirche. Mit der musikalischen Aufforderung „Kommt in Gottes Nähe“ wurden die Gäste beim Konzert des evangelischen Projektchors begrüßt, um in der folgenden Stunde „Gemeinsam auf dem Weg“ zu sein. Bezirkskantor und Chorleiter Hyun-Soo Park, Initiator dieses Konzerts, freute sich über den guten Probebesuch, das „gute Mitmachen bei den Einsingübungen“ des seit fünf Jahren bestehenden 14-köpfigen Chors mit Mitgliedern aus Eubigheim, Hohenstadt, Hirschlanden und Adelsheim. Man habe die Gottesdienste an den besonderen kirchlichen Festen mitgestaltet. „Mit unserem heutigen Konzert wollen wir Gott loben und danken mit Liedern, die wir gerne und von ganzem Herzen gesungen haben“.

Mit „Ich will dem Herrn singen“ erfüllten sie umgehend diesen Auftrag. Das flotte „Nach Dir, Herr verlanget mich“ folgte und die Feststellung „Du bist die Kraft, die mir oft fehlt“ wurde charakterstark und kraftvoll untermauert. Ein Instrumentalstück am E-Piano vom Chorleiter gönnte den beanspruchten Stimmbändern eine kurze Pause, bevor er mit sanften Klaviertönen den Alleluja-Canon einleitete, der gefühlvoll und anrührend nahe am Gänsehautfeeling war.

Das getragene und leicht melancholisch angehauchte „Gott, sei mir Sünder gnädig“ und „Keiner ist wie Du“ bildeten hierzu einen markanten Kontrast und zeugten von der Vielseitigkeit der Musiker. Der bekannte Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ mit Orgelbegleitung von Hyun-Soo Park, der auch ansonsten alle Stücke am E-Piano begleitete, spendete Trost und Gottvertrauen.

Das einfühlsame „Wenn Friede mit Gott“ und das rhythmische „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ folgten, bevor mit der feierlichen Bitte um Frieden „Dona nobis pacem“ das offizielle Programm endete.

Die Begeisterung und der langanhaltende Applaus des Publikums verlangten nach einer Zugabe, die gerne gewährt wurde. Die Chorfamilie war nach diesem Erfolg erleichtert und glücklich, sich dieser Herausforderung gestellt zu haben, denn das Meinungsspektrum reichte von „ich war gleich Feuer und Flamme“, so Christa Steiner, bis hin zu „anfangs waren wir nicht begeistert“ so Hans Bender, um mit „wir konnten uns nicht vorstellen, so viele Lieder am Stück zu singen und ein Konzert ganz alleine zu gestalten“ die Bedenken zu konkretisieren. Die Freude am Singen „von ganzem Herzen“ war durchweg spürbar. Mit „gemeinsames Singen macht den Kopf frei“ warb Basssänger Jürgen Haueisen für dieses Hobby.

Der Wunsch aus dem Publikum, dass man das öfter machen könne, zeigte, dass sich der Mut, sich auf dieses musikalische Abenteuer eingelassen zu haben, rundum gelohnt hat.

Die ansteckende Begeisterung trug schon erste Früchte – zwei Neuzugänge wurden mit dem Chorgesangsvirus infiziert. ee