Ahorn

Gedenkveranstaltung In Ahorn gedachte man in einer würdigen Feier der Kriegstoten und Opfern von Gewaltherrschaft

„Aus den Fehlern lernen“

Archivartikel

Eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft fand am Ehrenmal im Ahornwald statt.

Ahorn. Bürgermeister Elmar Haas bedauerte, dass viele Menschen, nicht nur die jüngere Generation, mit dem Sinngehalt des Volkstrauertags nichts mehr anzufangen wüssten.

Außergewöhnliche Atmosphäre

Diesem besonderen Ort, an dem in den letzten Kriegstagen 26 junge Soldaten den Tod fanden, wohnt eine außergewöhnliche Atmosphäre inne.

Die Ehrenwache der Reservistenkameradschaft Tauberbischofsheim mit ihren Fackelträgern intensivierte diese noch und verlieh der Gedenkstunde einen feierlichen, würdevollen Rahmen. Haas mahnte an, dass dieses konkrete Innehalten und Gedenken wichtig sei, um „sich wieder einmal die Folgen von Krieg und Gewalt zu vergegenwärtigen.“ Es gehe nicht um Heldenverehrung, es gehe schlichtweg um alle Opfer von Gewalt, Krieg und Terror.

Die Reflexion über Vergangenes öffne den Blick für Gegenwart und Zukunft, so dass dieser Gedenktag ein zeitloses Erbe sei auch für künftige Generationen, an die diese Erinnerung weiterzugeben sei. Denn nur aus den Fehlern der Vergangenheit könne man lernen und Frieden und Freiheit bewahren.

Die Feier wurde mitgestaltet vom Gesangverein Buch unter der Leitung von Viktor Schwarz sowie vom Posaunenchor, der traditionell bei der Kranzniederlegung durch Bürgermeister Haas und Ortsvorsteher Honeck „Ich hatt‘ einen Kameraden“ und am Ende der Gedenkfeier die Nationalhymne spielte.