Adelsheim

Neubau der Sport- und Kulturhalle Gemeinderat billigte Nachträge an die Firma Heizmann / Außenanlage wird gebaut wie geplant

Zusätzliche Positionen müssen noch vergütet werden

Adelsheim.Der Neubau der Sport- und Kulturhalle wächst und wächst. In der Sitzung am Montagabend hat der Gemeinderat weiteren Nachtragsangeboten über Erd-, Maurer- und Betonarbeiten am Rohbau zugestimmt.

Arbeiten bereits erledigt

Den Auftrag hatte der Gemeinderat der Firma Heizmann Bauunternehmung bereits erteilt und sie hat die Arbeiten schon im vergangenen Jahr erledigt, berichtete Bauamtsleiter Stefan Funk. Bei den Nachträgen ging es jetzt noch um die Ermittlung der Kosten. Sie wurden mit 128 287 Euro beziffert.

Wie Funk weiter berichtete, wurden die Rohbauarbeiten im Februar 2019 nach einer öffentlichen Ausschreibung an die Firma Heizmann mit einer Bruttoangebotssumme von knapp 1,8 Millionen Euro vergeben. Im Rahmen der Umsetzung der Maßnahme sei das Aufgabenfeld allerdings in verschiedenen Bereichen erweitert worden. Dazugekommen sei die Verlegung des Tennisplatzes, die Schaffung von Ausweichparkplätzen, die Verlegung der Hauptversorgung von der Schule für Gas, Wasser und Telekom sowie eine Zisterne im Pausenhof.

Teilweise habe die Ausführung über vorhandene Positionen des Leistungsverzeichnisses abgerechnet werden können. Wo das nicht möglich war, mussten Nachträge gebildet werden. Außerdem hätten sich in der Bauphase Planänderungen ergeben. Diese zusätzlichen Positionen müssen nun vergütet werden.

Konkret beschrieb Funk sechs Maßnahmen (Nachträge 2 bis 7): Die Änderung des Profils in der Energietrasse, den Ausbau des Öltanks im Pausenhof, das neue Schachtbauwerk in der Energietrasse, die neue Regenwasserzisterne im Pausenhof, eine Ausführungsänderung auf der Grundlage der Prüfstatistik sowie eine Planänderung im Baubetrieb – in der Summe die jetzt bewilligte zusätzliche Auftragserweiterung von 128 287 Euro. In der dem Gemeinderat vorgestellten Kostenfortschreibung vom 18. Mai sind die Nachträge mit zusätzlichen Kosten bereits enthalten, so Funk. Unter „Bekanntgaben“ informierte Bürgermeister Bernhardt weiter, dass das vom Ingenieurbüro Sack und Partner erarbeitete und vom Planer Marco Rieß in der Sitzung des Gemeinderats vom 18. Mai präsentierte Konzept für die Außenanlagen in der vorgestellten Form umgesetzt werde.

Eine entsprechende Eilentscheidung habe er nach dem in der selben Sitzung vereinbarten Vor-Ort-Termin mit dem Gemeinderat und dem Planer getroffen.

Bei diesem Termin ging es darum, nach Einsparmöglichkeiten für die Gestaltung der Außenanlagen inklusive des Pausenhofs und des Übergangs zwischen Schule und neuer Halle zu suchen.

Nach der Besichtigung waren die anwesenden Mitglieder des Gemeinderats bei einer Enthaltung und einer Befangenheit jedoch damit einverstanden, dass es keine Einsparungen geben wird, so Bernhardt. sab