Adelsheim

Wasserversorgung Adelsheim

Versorgung wird sicherer

Adelsheim.Zur Sicherung der Wasserversorgung wird der Hochbehälter „Justizvollzugsanstalt“ in das Gesamtwasserversorgungssystem eingebunden.

Um das Vorhaben voranzutreiben, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend einem Vertragsentwurf des Ingenieurbüros Walter+Partner zugestimmt und der Firma Bokmeier aus Bad Mergentheim als günstigstem Bieter für brutto 437 408 Euro den Auftrag für den Bau erteilt. Da die Summe um rund 38 000 Euro über den beantragten förderfähigen Baukosten liegt, stellt die Stadt einen Mehrkostenantrag beim Regierungspräsidium, der nach den Ausführungen von Edgar Kraft vom Büro Walter+Partner Aussicht auf Bewilligung habe.

Ziel der Maßnahme ist es, so Kraft, durch Verbindungsleitungen zwischen dem Hochbehälter „Aussiedler“ und dem Abzweig- und Entleerungsschacht WS 01 sowie zwischen WS 1 und dem Industriegebiet „Businesspark Adelsheim“ die Betriebs- und Versorgungssicherheit zu erhöhen. Denn damit werde einerseits die Versorgung der JVA mit aufbereitetem Eigenwasser aus dem Fischbach über die Pumpenstation Sennfeld möglich. Umgekehrt kann Bodenseewasser vom Hochbehälter JVA in Richtung Sennfeld fließen.

Zudem wird die Löschwasserversorgung im „Businesspark Adelsheim“ von 48 Kubikmeter je Stunde auf 96 Kubikmeter gesteigert und insgesamt für ganz Adelsheim der Löschwasservorrat verbessert. sab