Adelsheim

Im Kinderheim in Walldürn Mitarbeiter des Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheims St. Kilian ausgezeichnet

Verlässlichen Einsatz gebührend gewürdigt

Archivartikel

Walldürn.Die Ehrung langjähriger Mitarbeiter im Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheim St. Kilian ist eine wertvolle Tradition.

„Es ist mir eine Freude und eine Ehre, unseren Jubilaren unseren Dank für ihren jahrzehntelangen Dienst auszusprechen“ so Iris Hellmuth-Gurka, Stiftungsdirektorin und Heimleiterin in St. Kilian, anlässlich der Ehrung. „Nur durch den verlässlichen Einsatz der Mitarbeitenden konnte sich St. Kilian bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiterentwickeln“, betonte die Heimleiterin weiter.

Großes Engagement

Birgit Pahle trat am 1. Mai 1989 ihren Dienst im Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheim St. Kilian an. Sie ist damit eine der langjährigsten Mitarbeitenden in der Einrichtung. Von Beginn an wurde sie als Verwaltungskraft im Bereich Buchhaltung und Abrechnung eingesetzt.

Darüber hinaus kümmert sie sich um die Belange der Freundeskreis-mitglieder sowie um die Verwaltung der Lebensarbeitszeitkonten der Mitarbeiter. Besonders wichtig ist der Jubilarin die aktive Mitarbeit im „Arbeitskreis Religiöses Leben“. Dort bringt sie sich seit vielen Jahren mit großem Engagement sowie guten Ideen ein und wirkt tatkräftig bei deren Umsetzung mit.

Norbert Prosenbauer hat seinen Dienst am 8. April 1991 in St. Kilian aufgenommen. Bis zum 31. August 1998 war er als Erzieher in der stationären Gruppe „Sturmwolken“ tätig. Nach einer vierjährigen vollumfänglichen selbstständigen Tätigkeit nahm der Jubilar dann wieder vom 2. Mai 2002 bis heute seinen Dienst in St. Kilian im Außenwohnbereich Haus Hirscher auf. In dieser Zeit übernahm er auch als Krankheitsvertretung ab 1. Januar 2008 für eine Dauer von sechs Monaten die Gruppenleitungsfunktion.

In den insgesamt 25 Jahren hat Norbert Prosenbauer stets durch sein fundiertes, fachliches Wissen und Können überzeugt. Nicht nur in seinen Hauptaufgabenbereichen, sondern auch bereichsübergreifend. Seit der Einführung des Kiliansfestes wirkt er als zuverlässiger Organisator mit. Seit einigen Jahren engagiert sich Norbert Prosenbauer sehr stark beim Duke-Programm und leitet auch den Küchenausschuss.

Seine große Liebe gilt dem Zeltlager der Schönstatt-Jugend. Über Jahrzehnte ist er hier Jahr für Jahr aktiv unter anderem auch als Zeltlagerleiter. Mittlerweile ist er als Küchenchef für die Verpflegung der Teilnehmer zuständig.

Carolin Hauk, die in diesem Jahr ihr 20-Jahr-Dienstjubiläum feiert, trat am 15. November 1999 ihren Dienst an der Heimschule St. Kilian an – so hieß die Schule damals noch. Schnell hatte sie dort ihren Platz in der neu formierten Unterstufe gefunden. Hier arbeitete sie jahrelang mit ihrer Kollegin eng zusammen. Carolin Hauk tätigt ihre Arbeit mit viel Herzblut, sie ist konsequent, sehr strukturiert, vor allem aber den Kindern absolut zugewandt. So kam es, dass sie bereits im Jahre 2002 verbeamtet wurde.

Bis heute bildet sich die Jubilarin regelmäßig fort. Sie war jahrelang als ausgebildete Trainerin für den Hochseilgarten „Forest Jump“ im Einsatz. Als „Fremdsprachenlernen in der Grundschule“ eingeführt wurde, war sie als Multiplikatorin für die Sonderschulen im Neckar-Odenwald-Kreis zuständig. Im Jahre 2010 erwarb sie nach einer umfassenden Weiterbildung die Missio – die kirchliche Lehrerlaubnis für den katholischen Religionsunterricht. Im Jahre 2015 kam die Weiterbildung im Bereich „Psychomotorik“ hinzu. Aktuell hat sie im Oktober 2019 die landesweite Weiterqualifizierung im Bereich Sonderpädagogik erfolgreich abgeschlossen.

Ab Dezember 2019 wird sie auf dieser Grundlage nun als Sonderpädagogin der Nardini-Schule zur Verfügung stehen.

Doris Kaufmann als vierte Dienstjubilarin in dieser Feierstunde trat am 15. November 1999 ihren Dienst im Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheim St. Kilian an und darf somit in diesem Jahr ihr 20-Jahr-Dienstjubiläum feiern. Sie arbeitet von Beginn an im hauswirtschaftlichen Bereich und war dort im Laufe der Jahre an verschiedenen Einsatzorten tätig. Sie legt viel Wert auf Teamarbeit und kollegiales Verhalten.

Nach diesen Laudatien der Fachbereichsleitungen dankten auch die Repräsentanten der Mitarbeitervertretung allen vier Jubilaren und überreichten im Auftrag der Mitarbeiterschaft ein jeweiliges Jubiläumspräsent.

Zum Dank für ihren Einsatz und ihr Engagement überreichte schließlich Direktorin Hellmuth-Gurka als Vertreterin des Trägers der Einrichtung den vier Jubilaren ein kleines Geschenk und eine Urkunde des Diözesan Caritasverbandes Freiburg (DiCV).

In netter Runde wurde anschließend noch über vergangene Zeiten geplaudert. ds