Adelsheim

Sommerschule in Adelsheim Forstbetriebsleitung als Kooperationspartner leitete Schüler der 7. Klassen an / Inhalte und Projekte kamen an

Mit Feuereifer einen Hochsitz gebaut

Archivartikel

In den Sommerferien bot das Kultusministerium Baden-Württemberg über 1300 Schülern ein einwöchiges Bildungs- und Betreuungsangebot an, das die Schüler auf das neue Schuljahr vorbereiten soll.

Adelsheim. 16 Schüler der siebten Klasse der „Martin-von Adelsheim Schule“ (Gemeinschaftsschule) und der Schule „Am Limes“ (Gemeinschaftsschule) in Osterburken, beteiligten sich vom 3. bis 7. September an der Sommerschule in Adelsheim und haben dabei ihre schulischen und sozialen Kompetenzen weiterentwickelt.

„Besonders an dieser Sommerschule wurde die Verknüpfung vom schulischen Lernen mit hohem Lebensweltbezug sichtbar“, bestätigte Lehrerin Tanja Gehrig.

Praktisches Arbeiten

Von ihrem Kooperationspartner, Forstbetriebsleitung Adelsheim, wurden Ökologie und Naturpädagogik beim praktischen Arbeiten im Wald vermittelt. Die Sommerschule fand an insgesamt 47 Standorten in Baden-Württemberg statt. Mit einem ganzheitlichen Lernansatz, fächerübergreifend und erlebnisorientiert, wurden Lerneinheiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik vermittelt. Zum Abschluss der Sommerschule präsentierten am Freitagmittag die Teilnehmer in der Martin-von Adelsheim Schule ihre selbst gefertigten Werke und zeigten diese auch mittels einer „Power-Point-Präsentation“. Die Eltern der Schüler waren begeistert.

Ergebnisse präsentiert

Die Teilnehmer der Sommerschule begrüßten die Ehrengäste und dankten dem Leiter der Forstbetriebsleitung Adelsheim, Martin Hochstein, und den Forstrevierleitern, Achim Walzel, Christoph Hilgers, Björn Mai, Jochen Lutz und Ralph Melzer für die praktische Arbeit im Wald, den Pädagogen, Tanja Gehrig, Florian Huber und Torben Schmidt für die Durchführung des Unterrichts. Die Rektoren Veronika Köpfle (Adelsheim) und Jochen Knühl (Osterburken) zogen eine durchweg positive Bilanz.

Die „Sommerschule“ fand hier zum siebten Mal in Kooperation mit der Schule „Am Limes“, Gemeinschaftsschule Osterburken, statt und richtete sich an Schüler der siebten Klassen, die ihre Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und Englisch auffrischten, betonte Rektorin Köpfle vor der Präsentation. Neben dem Unterricht seien praktische Tätigkeiten gefördert worden.

Lange bevor die Sommerschule begann, haben die Mitarbeiter der Forstbetriebsverwaltung und die betreuenden Lehrer gemeinsam das Programm zusammengestellt. Die Arbeit in der Schule und außerhalb habe gezeigt, dass genau die richtigen Inhalte und Projekte ausgewählt worden seien, stellte Köpfle fest. Es sei eine Freude gewesen, zu erleben, mit welcher Begeisterung die 16 Schüler bei der Sache waren.

Die Teilnehmer hätten in der Gruppe harmoniert, obwohl sie sich zum Teil nicht gekannt haben, resümierte Köpfle. „Ich bin überzeugt, dass so manche schulischen Inhalte vertieft wurden und Ihr in Eurer Persönlichkeit gestärkt wurdet und eine Menge für das Leben gelernt habt“, erklärte Köpfle, die abschließend allen dankte, die zum Gelingen der Sommerschule beigetragen haben.

„Gewinnbringende Woche“

Rektor Jochen Knühl, sagte, dass dies eine sehr gewinnbringende Woche für die Schüler gewesen sei, die zufrieden, glücklich und ohne Leistungsdruck theoretische und praktische Arbeiten und schulisches Verständnis vertiefen konnten.

Der Leiter der Forstbetriebsleitung Adelsheim, Martin Hochstein, sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass die Schüler Nistkästen und Hochsitze gebaut und eine GPS-Wanderung durchgeführt haben, bei der einzelne Verstecke gesucht werden mussten. „Dies war ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Kooperation von Schule und Forstverwaltung im pädagogischen Bereich“, betonte Hochstein.

Pädagoge Florian Huber betonte, dass den Teilnehmern das „Hochsitzbauen“ mit den Förstern im Wald und die GPS-Wanderung besonders gefallen habe. jüh