Adelsheim

Besuch in Justizvollzugsanstalt Wolfram Bernhardt traf Leitung / Viele Anregungen mitgenommen

JVA gibt Orientierung zurück

Adelsheim.Bürgermeister Wolfram Bernhardt besuchte am 29. Oktober die Justizvollzugsanstalt Adelsheim (JVA). Nach der Begrüßung durch Anstaltsleiterin Katja Fritsche und Verwaltungsleiter Klaus Brauch-Dylla hatte er Gelegenheit, sich mit den Abteilungsleitern aus den verschiedenen Bereichen auszutauschen.

In diesen Gesprächen wurde unter anderem angeregt, dass man die Beschilderung zur JVA bereits an den Bahnhaltepunkten Adelsheim-Nord und Adelsheim-Ost beginnen lässt, damit die Besucher den Weg besser finden.

ÖPNV für die JVA gewünscht

Ferner wurde der Wunsch geäußert, die JVA an den Öffentlichen Personennahverkehr anzubinden. Bernhardt bedankte sich im Namen der Stadt für das Engagement der JVA beim diesjährigen Adelsheimer Herbst. Auch freue er sich schon auf den Weihnachtsbasar der JVA, der Jahr am ersten Adventswochenende stattfinden wird. Die Arbeit des Jugendvollzugs könne man gar nicht hoch genug schätzen, so Bernhardt. Die JVA Adelsheim zeige jungen Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, neue Wege auf und gebe ihnen damit ein Stück weit Orientierung zurück.

Beeindruckt von Projekten

Beeindruckt zeigte er sich außerdem von dem Projekt „Theater hinter Gittern“, das von der Baden-Württemberg-Stiftung finanziell unterstützt wird und dem „Fellow Programm“ von „Teach-First Deutschland“. Brauch-Dylla hob hervor, dass die JVA die größte ihrer Art im süddeutschen Raum ist und sie einen wichtigen Beitrag für die Resozialisierung im Land leiste.

Als Anregung gab er mit, dass in Adelsheim mehr Wohnraum zur Verfügung gestellt werden könnte, da viele Angestellte der JVA derzeit gezwungen sind, woanders zu wohnen. Bernhardt verwies auf die geplanten neuen Wohngebiete und darauf, dass die Nachfrage von Angestellten und Beamten des Landes nach Wohnraum noch zu wenig in der Öffentlichkeit bekannt sei.

Im Anschluss an die Gespräche wurde der Bürgermeister durch die unterschiedlichen Bereiche der JVA geführt. Beim Abschied war man sich einig, dass man die im Austausch benannten Themen weiter verfolgen und die Anstalt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt fortsetzen möchte.