Adelsheim

Besuch im WLC in Adelsheim Bürgermeister Wolfram Bernhardt informierte sich / Anregungen für die weitere Stadtplanung

In den nächsten fünf Jahren sollen 200 Mitarbeiter eingestellt werden

Archivartikel

Adelsheim.Bürgermeister Wolfram Bernhardt besuchte gemeinsam mit Kämmerer Rainer Schöll das Unternehmen WLC Würth-Logistik in Adelsheim.

Weitere Treffen geplant

Der Bürgermeister plant außerdem weitere Treffen mit ortsansässigen Unternehmern und Gewerbetreibenden in den nächsten Monaten. Mit diesen Besuchen möchte sich Bernhardt ein Bild von der Situation vor Ort machen. Außerdem bieten diese persönlichen Treffen den Gewerbetreibenden die Möglichkeit, der Stadtverwaltung Anregungen für die weitere Stadtplanung mitzugeben.

Der Geschäftsführer der WLC Würth-Logistik GmbH &Co., Klaus Groninger, stellte sein Unternehmen vor und führte durch die Werkshallen in Adelsheim. WLC Würth-Logistik ist innerhalb des Würth Konzerns für die Lagerung, die Koordination und die Zustellung der unterschiedlichen Waren verantwortlich.

Hervorgegangen ist WLC Würth-Logistik aus dem Dienstleistungsunternehmen Altrieth GbR, welches ursprünglich ausschließlich für Würth tätig war. Nach der Übernahme durch die Würth-Gruppe im Jahr 1996 entwickelte sich WLC als stark expandierender Logistikdienstleister, welcher sich in den letzten Jahren auch immer mehr für Kunden außerhalb des Konzerns öffnete. Neben dem Standort Adelsheim betreibt die WLC Würth-Logistik inzwischen sechs weitere Standorte und beschäftigt über 500 Mitarbeiter.

Zukünftige Pläne erörtert

Im Gespräch mit dem Bürgermeister legte Groninger zukünftige Pläne des Unternehmens vor. So erläuterte er, dass der geplante Bau im Business Park eine der größten Investitionen in der Geschichte des Würth-Konzerns sein wird. Dabei sei es nicht selbstverständlich gewesen, dass diese Investition in Adelsheim getätigt wird, vielmehr stand der Standort im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Orten weltweit.

Den Ausschlag habe unter anderem die Nähe zur Würth Zentrale gegeben, wodurch in Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit ein optimaler Mix aus Versorgungsicherheit und Flexibilität gewährleistet sein soll.

Groninger betonte, dass man sich in Adelsheim sehr wohl fühle. Dies zeige nicht zuletzt die Bildungspartnerschaft mit der Martin von Adelsheim Schule und die Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt Adelsheim.

Herausforderungen der Zukunft

Als Herausforderungen für die nächsten Jahre nannte er die Suche nach Personal und damit verbunden die Bereitstellung von Wohnraum. Vorgesehen ist die Einstellung von etwa 200 weiteren Mitarbeitern in den nächsten fünf Jahren.

Der Besuch endete schließlich mit einem Rundgang durch die Werkshallen.