Adelsheim

Ferienprogramm Adelsheim Förderverein des Eckenberg-Gymnasiums, LSZU und Verband „Wohneigentum“ organisierten Nachmittag mit Spiel und Spaß

Für die Futterhäuschen wurde kräftig gehämmert, gebohrt und geschraubt

Archivartikel

Adelsheim.Das Ferienprogramm des Fördervereins des Eckenberg-Gymnasiums (EBG) in Zusammenarbeit mit dem Landesschulzentrum für Umwelterziehung (LSZU) und dem Verband „Wohneigentum“ blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit über zwei Jahrzehnten organisieren Annemarie Sitte, Vorsitzende des Fördervereins des EBG und Kinder- und Jugendbeauftragte für Baden-Württemberg beim Verband „Wohneigentum“ sowie Johann Müller vom LSZU einen Nachmittag im Rahmen des Adelsheimer Ferienprogramms.

Bildung und traditionelle Spiele

Das Team lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um die Kinder aus Adelsheim und Umgebung zu begeistern. Neben fachlichen Inhalten rund um die Themen „gesundheitsbewusste Ernährung“, „Bedeutung und Verwendung von Kräutern“ und „nachhaltige Umweltbildung“ kommen auch traditionelle Spiele und das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz.

Zu Beginn begrüßte Annemarie Sitte die erwartungsfrohen Ferienkinder, den Leiter des LSZU, Theo Prestel, der eigens seinen Urlaub unterbrochen hatte, um das Ferienprogramm zu unterstützen, und das seit Jahren bewährte Betreuerteam. Der Schwerpunkt des diesjährigen Ferienprogramms lag bei der aktuellen Sorge um den Bestand der Singvögel – weniger Lebensräume, Pestizide in der Landwirtschaft, Straßenverkehr, und anderes.

Christian Puschner vom LSZU erklärte den Kindern anhand großformatiger Bilder die Artenvielfalt der heimischen Vogelwelt und alle Betreuer waren über das große Interesse und die teilweise guten Kenntnisse der Kinder erstaunt.

In seinen Ausführungen betonte Puschner die enorme Bedeutung der richtigen Winterfütterung, wies aber auch gleichzeitig darauf hin, dass es nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht unwichtig ist, den Vögeln ein ganzjähriges Nahrungsangebot zu bieten. In der warmen Jahreszeit empfiehlt sich zum Beispiel ein Apfel und in der kalten Phase ein energiereicher Meisenknödel. Die Materialien für den Bau der Vogelhäuschen hatte Hausmeister Christian Ditter für alle Teilnehmer vorbereitet, so dass jedes Kind unter Anleitung der Betreuer ein vielseitig einsetzbares, attraktives Futterhäuschen zum Aufhängen für Balkon, Terrasse oder Garten bauen konnte. Es wurde mit Eifer geschmirgelt, gehämmert, gebohrt und geschraubt und dann das Häuschen gleich mit einem Meisenknödel für den Winter ausgestattet. Geschicklichkeit, Kraft und Glück beim Zielwerfen, Tauziehen und bei Scherzfragen waren die drei von Johann Müller kindgerecht vorbereiteten Bereiche, die den Kindern nach dem konzentrierten Erstellen der Futterhäuschen Bewegung, Abwechslung und Spaß bereiteten.

Eltern grillten spontan mit

Beim Tauziehen errangen sie gegen die drei kräftigsten Betreuer sogar einen souveränen Sieg, worauf sie sehr stolz waren. Zum Abschluss traf man sich im Landesschulgarten zum gemütlichen Grillen, bei dem neben dem üblichen Grillgut auch das Thema „Gemüse“ nicht zu kurz kam, bevor alle mit ihren Futterhäuschen und einer vom Verband „Wohneigentum“ gespendeten Mütze, einem Holz-Jojo sowie netten Preisen aus den Geschicklichkeitsspielen den Heimweg antraten.

Die abholenden Eltern schlossen sich spontan dem Grillen an, waren von den Baukünsten ihrer Kinder und der gemütlichen Atmosphäre begeistert und verweilten noch lange Zeit bei vielen Gesprächen.

Im Nu verging so ein vielseitiger Nachmittag. Annemarie Sitte bedankte sich bei allen Teilnehmern und Betreuern und freute sich über die strahlenden Kinderaugen.