Adelsheim

Landesschulzentrum für Umwelterziehung Schaf muss geschoren werden

Friseurbesuch der anderen Art

Archivartikel

Adelsheim.Das Landesschulzentrum für Umwelterziehung (LSZU) in Adelsheim besitzt seit letztem Schuljahr zwei Schafböcke – das Kamerunschaf Willi und die Heidschnucke Nobbi, welche ein circa 2000 Quadratmeter großes Gehege bewohnen.

Fellwechsel

Jutzt stand vor Kurzem der Fellwechsel an. Das Kamerunschaf Willi benötigt dabei keine menschliche Hilfe, da das Winterfell von selbst ausfällt. Nobbi hingegen muss jedes Jahr geschoren werden.

Der Termin sollte möglichst so gewählt werden, dass nach den Eisheiligen oder besser nach der Schafskälte geschoren wird.

So wurde die Heidschnucke kürzlich von Hand geschoren. Die gesamte Prozedur dauerte knapp zwei Stunden. Dazu holte sich das Team des LSZU fachmännische Unterstützung.

Nicht mehr wiedererkannt

Das Scheren verlief trotz der Eigenwilligkeit von Nobbi überraschend gut. Einige Turbulenzen ergaben sich jedoch nach Vollendung des Haarschnittes.

Nachdem die „Friseurin“ mit ihrem Werk zufrieden war, konnte Nobbi wieder zurück zu seinem Partner ins Gehege.

Willi schien das andere Tier aufgrund des veränderten Geruches, durch Fehlen des Fells, nicht mehr zu kennen, weshalb Nobbi sofort attackiert wurde. Die beiden Böcke gingen kraftvoll aufeinander los und mussten kurzzeitig räumlich getrennt werden. Daher müssen sich die Beiden erst wieder an einander gewöhnen.