Adelsheim

Ferienaktion in Adelsheim Stadtverwaltung will mit Unterstützung von Vereinen, Firmen und Privatpersonen ein Programm auf die Beine stellen

Einige spannende Ideen gibt es schon

Die Kinder mussten in diesem Jahr schon auf vieles verzichten. Deshalb soll nun nicht auch noch das Ferienprogramm ausfallen. Im Adelsheimer Rathaus werden fleißig Angebote gesammelt.

Adelsheim. Die Zeit von Mitte März bis nach Pfingsten war für die Eltern und Kinder eine große Herausforderung, das ist allen bewusst. Nach den langen Wochen ohne Schule und Kindergarten freuen sich jetzt viele auf schöne Aktionen und tolle Erlebnisse. Deshalb, so Bürgermeister Wolfram Bernhardt, soll das Ferienprogramm nicht ausfallen. Man habe in der Hochphase der Corona-Krise zwar zunächst daran gedacht, auf die Aktivitäten zu verzichten.

Aktivitäten sollen im Freien sein

Doch inzwischen lässt das Infektionsgeschehen nach. „Und dann kam am 9. Juni ein Rundschreiben des Sozialministeriums, wonach sogar Zeltlager mit bis zu 100 Teilnehmern zugelassen sind. Dann können auch wir Ferienprogramm-Aktivitäten anbieten“, so die Überlegung im Rathaus, berichtet Bürgermeister Wolfram Bernhardt auf Nachfrage.

Die Stadtverwaltung startet deshalb einen Aufruf an Vereine, aber auch an Firmen und Privatpersonen, die spannende und unterhaltsame Termine anbieten könnten.

„Wir haben uns darauf geeinigt, dass es Aktionen im Freien sein sollten“, so Bernhardt. Da die Abstandsregeln trotzdem einzuhalten sind, wird die Teilnehmerzahl für den jeweiligen Termin begrenzt sein. „Wenn die Nachfrage höher ist, könnte man die Aktion ja auch zwei Mal anbieten“, schlägt der Rathauschef vor. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist nach den Vorgaben des Ministeriums nicht nötig.

Viele gute Ideen

Ideen gibt es genug: Nachtwanderungen, Bauernhofbesuche, Schatzsuchen, Radtouren, Walderkundungen, Aktionen auf und an der Seckach – all das ist möglich, so Wolfram Bernhardt. Er selbst denkt daran, eine Waldwanderung mit Stockbrotbacken anzubieten.

Man warte nun gespannt, wer sich auf den Aufruf meldet. „Wir machen so viele Termine wie wir reinkriegen“, erklärt Bernhardt auf die Frage, wie viele Aktionen das Programm umfassen wird.

Die nicht ganz einfache Organisation – natürlich müssen alle teilnehmenden Kinder namentlich registriert und gleichzeitig der Datenschutz gewahrt werden – übernimmt die Stadt kostenfrei, eventuell fallen Unkostenbeiträge bei den Veranstaltern an.