Adelsheim

Johanneskirche Oberkessach Konzert im Kerzenschein „Ist da jemand?“

Ein Abend voller Emotionen und Nachdenklichkeit

Archivartikel

Oberkessach.Nach einem sonnigen Sonntagshimmel machte sich gegen Abend Nebel breit: Es war, als wollte das Wetter einstimmen auf das Abendkonzert im Kerzenschein „Ist da jemand?“. Ein schweres und gleichzeitig sehr emotionales Thema hatte sich Mathias Glattbach ausgesucht. Und als er seinen Sohn Manuel (Sologesang), Michael Gräf (Klavier) sowie Pfarrer Volker Keith (Moderation) fragte, ob sie Lust hätten, bei diesem Konzert mitzumachen, waren sie gleich überzeugt. Der Andrang auf das Konzert war sehr groß und schnell füllte sich die wunderschöne, im Kerzenschein beleuchtete St. Johanneskirche in Oberkessach.

Nach einer instrumentalen Einstimmung begrüßte Pfarrer Volker Keith die Gäste und stieg in das Thema „Vertrauen“ ein. Mit „Von guten Mächten“ und „Mögen Engel dich begleiten“ folgten die ersten Liedbeiträge.

Gelegenheit zum Mitsingen

Nach den sehr emotional geprägten Titeln „In diesem Moment“, „Einmal seh’n wir uns wieder“ und „Ist da jemand?“ konnten die Gäste das von einem ehemaligen Oberkessacher Pfarrer komponierte Lied „Gott sorgt für mich“ selbst mitsingen. Diese Gelegenheit wurde gerne angenommen und die Kirche erschallte in einem lebendigen Klang.

Einfühlsam leitete der Moderator zum Thema „Hoffnung“ über. Mit dem Pop-Song „Das Gold von morgen“, dem neugeistlichen Lied „Ich bin bei dir“ nach Psalm 23 und dem anschließenden dynamischen und sehr mächtigen „You’ll never walk alone“ wurden die Gäste in diesem Thema bestärkt. „Gibt es Engel?“ – dieser Frage ging Pfarrer Volker Keith mit einer anschaulichen Geschichte nach. Im Anschluss daran hatte das Publikum die Möglichkeit, zum Lied „Manchmal brauchst du einen Engel“ kräftig mitzusingen. Dem folgte der von der Kelly Family bekannte Welterfolg „An Angel“.

„Wie im Himmel“, so leitet der Moderator über auf das aus Schweden stammende und aus dem gleichnamigen Film bekannte Lied „Gabriellas Sång“. Mit diesem Stück wurden nochmals viele Emotionen hervorgerufen. Das sehr ruhig beginnende Lied mündet schließlich in ein voluminöses Finale, wo es heißt „Ja, ich habe gelebt“. Anschließend durfte das Publikum nochmals zum Lied „Erde singe“ kräftig mitsingen.

Mit dem Lied „Ade zur guten Nacht“, das von den drei Musikern a capella gesungen wurde, verabschiedeten diese sich vom begeisterten Publikum. Am Ende des Konzertes mussten die Gäste ihren während des Abends aufgestauten Applaus-Drang nicht mehr zurückhalten.

Mit langanhaltenden stehenden Ovationen wurde das Musikertrio belohnt. Die drei reagierten darauf mit dem Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ als Zugabe. Zahlreiche, sehr emotionale Konzertrückmeldungen machten deutlich, dass es sich lohnt, dieses schwere Thema zu behandeln und mit emotionalen Melodien und Texten zu berühren.

Der Dank galt allen Besuchern und Pfarrer Volker Keith, der es sich nicht nehmen ließ, mit passenden Texten und einfühlsamen Worten gekonnt durch das Programm zu führen.