Adelsheim

Landesschulzentrum für Umweltbildung Regionaltreffen für Waldpädagogen

Angebote sollen besser vernetzt werden

Archivartikel

Adelsheim.Auf Anregung von Björn Mai von der Forstbetriebsleitung Adelsheim fand am Dienstag das erste Regionaltreffen verschiedener Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Waldpädagogik am Landesschulzentrum für Umweltbildung (LSZU) in Adelsheim statt.

In zweifacher Hinsicht schien das LSZU der geeignete Ort für die Ausrichtung dieser Veranstaltung: Dieser in Baden-Württemberg einmalige Lernort steht stellvertretend für die Umsetzung einer zeitgemäßen Umweltbildung im Land, zudem kommt dem LSZU durch seine angebotenen Lehrerkurse eine erhebliche Multiplikatorfunktion zu. Waldpädagogik zählt derzeit zu einem wichtigen Bestandteil des Konzepts der „Outdooreducation“. Seit der Gründung des LSZU sind waldpädagogische Angebote fest in Schülerunterrichtswochen und Lehrerfortbildungen integriert.

Verantwortlichkeiten bündeln

Derzeit bieten zahlreiche Akteure unterschiedliche Module für Schulklassen und interessierte Gruppen im Land an. Ziel ist es, diese Akteure und die vielfältigen Angebote in Zukunft stärker zu vernetzen. Regelmäßige Treffen in verschiedenen Gremien, der gegenseitige Austausch sowie die Bündelung von Verantwortlichkeiten sind ein erster Schritt die Waldpädagogik auf eine gemeinsame Basis zu stellen und zu stärken. In Zukunft soll auch eine waldpädagogische Ausrichtung wieder stärker in den Kursen am LSZU eingebunden werden. Ein Glücksfall ist dabei die räumliche Nähe der Forstbetriebsleitung in Adelsheim. Eine Kooperation, die auf eine schon lange Tradition zurückblicken kann.

Schulleiter Martin Klaiber begrüßte zusammen mit Christian Puschner die Gäste. Danach hatten die Teilnehmer Zeit für einen gemeinsamen Austausch. Puschner stellte im Anschluss in einem Vortrag und bei einer Geländebegehung die Konzeption der Umweltbildung am LSZU und die damit verbundene Schwerpunktsetzung vor.