Adelsheim

Kindergarten in Sennfeld Gemeinderat stimmte weiteren Personalstellen zu / Bodenplatte für den Erweiterungsbau liegt

Am Dienstag kommen die Module

Archivartikel

Die Bodenplatte liegt, bald kommen die Module für den Erweiterungsbau des evangelischen Kindergartens. Der Gemeinderat kümmerte sich inzwischen um mehr Personal.

Adelsheim. Eine 17 Punkte umfassende Tagesordnung arbeitete der Gemeinderat Adelsheim bei seiner Sitzung am Montagabend in der Eckenberg-Sporthalle ab. Eines der Themen war der Erweiterungsbau für den evangelischen Kindergarten in Sennfeld. Dort laufen die Arbeiten für die Erweiterung aktuell auf Hochtouren. Die Bodenplatte für die Module, in denen die neue Gruppe einziehen soll, ist bereits gegossen. Die Module selbst werden in der nächsten Woche mit Hilfe eines Krans auf das Gelände versetzt. In den vergangenen Monaten wurde die Heizung im Bestandsgebäude erneuert und alle Vorbereitungen für den Erweiterungsbau getroffen, berichtete Bürgermeister Wolfram Bernhardt.

Außerdem hatte der Gemeinderat am Montag über zusätzliches Personal für die Einrichtung zu entscheiden. Bereits in seiner Sitzung vom 28. September hatte das Gremium die Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen in Adelsheim für das Kindergartenjahr 2020/2021 beschlossen. Dabei war für den evangelischen Kindergarten Sennfeld die Schaffung einer Kleinkindgruppe ab dem 1. September berücksichtigt worden, außerdem eine weitere Kleinkindgruppe ab dem 1. Januar 2021. Für beide Gruppen sei zusätzliches Betreuungspersonal im Umfang von jeweils 2,1 Stellen erforderlich, zusammen also 4,2 Stellen, so Bernhardt weiter. Außerdem sei eine Erhöhung der Stellenanteile für die Reinigungskraft erforderlich. Seit 1. September werden zusätzliche zwei Stunden pro Woche, ab dem 1. Januar 2021 weitere vier Stunden pro Woche benötigt.

Mehr Ausgaben, mehr Einnahmen

Den zusätzlichen Personalkosten von rund 240 000 Euro stehen auf der anderen Seite zusätzliche Einnahmen aus Elternbeiträgen gegenüber. Bei Vollbelegung ergeben sich zusätzlich etwa 50 000 Euro, plus Zuschüsse in Höhe von weiteren 220 000 Euro, rechnete Bernhardt vor. Ein Gewinn ergebe sich daraus aber dennoch nicht, erklärte Kämmerer Rainer Schöll auf Nachfrage aus dem Gremium. Denn die Stadt habe auch zusätzliche Raum-, Unterhalts- und Abschreibungskosten. Die entstehende Differenz sei von der Stadt zu finanzieren.

Die zusätzlichen Personalstellen wurden einstimmig beschlossen. Zuvor hatten Bernhardt und Schöll noch klargestellt, dass die Einstellungen mit der Schaffung der Kleinkindgruppe im September bereits angelaufen seien.

Zum Thema