FunFacts aus der Region

Wussten Sie schon...

... dass die Julius-Maximilians-Universität Würzburg die älteste in ganz Bayern ist?

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Die Würzburger Julius-Maximilians-Universität blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde zuerst 1402 mit dem erforderlichen Privileg von Papst Bonifatius IX. als „Hohe Schule zu Würzburg“ gegründet. Damit war sie die vierte auf dem heutigen Gebiet Deutschlands und erste in Bayern. Bereits 1430 wurde der Lehrbetrieb allerdings wieder eingestellt. Nach diesem gescheiterten ersten Anlauf wurde die Universität im Jahr 1582 von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erneut gegründet, einem ihrer Namensgeber. Der zweite Teil ihres Namens stammt von König Maximilian I. Joseph von Bayern.

© Daniel Karmann

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Wenn die Altstadt zum Feuchtgebiet wird: Seit Jahrhunderten führt Wertheims Lage an Main und Tauber immer wieder zu Hochwassern. Wussten Sie aber, dass es auch das Phänomen des "Hochwassertourismus" bereits vor über hundert Jahren gab? Das Grafschaftsmuseum beschreibt, dass einige Altstadtbewohner im Jahr 1909 keine Boote mehr bekamen, "da diese für Spazierfahrten an Touristen vermietet waren".

© Kellner

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Mit dem EU-Austritt Großbritanniens zum 31. Januar 2020 wurde Veitshöchheim , genauer gesagt der kleine Ortsteil Gadheim, zum geografischen Mittelpunkt der Europäischen Union: Dieser liegt nun bei 9 Grad, 54 Minuten, 7 Sekunden östlicher Länge und 49 Grad, 50 Minuten, 35 Sekunden nördlicher Breite auf einem Acker im Landkreis Würzburg. 

© Nicolas Armer
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Barbara von Wertheim, die aus dem Geschlecht der Schenk zu Limpurg stammte, heiratete im Jahr 1528 den Wertheimer Grafen Georg II., der jedoch bereits zwei Jahre später starb. Gräfin Barbara übernahm daraufhin die Vormundschaft ihres 1529 geborenen Sohnes und so wurden Stadt und Grafschaft Wertheim vor fast 500 Jahren von einer Frau regiert. Barbara war außerdem eine wichtige Figur der Reformation in Wertheim. Ihre Grabplatte (Bild) ist in der Stiftskirche zu finden.

© Kurt Bauer

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Mit rund 626 Metern ist der Katzenbuckel der höchste Berg des Odenwalds. Der Gipfel des erloschenen Vulkanschlots erhebt sich nahe der Gemeinde Waldbrunn im Neckar-Odenwald-Kreis. Woher der Name Katzenbuckel wirklich kommt, ist nicht geklärt – es gibt verschiedene Theorien. Die naheliegende Erklärung dürfte sein, dass die Form des Bergs die Menschen an den gekrümmten Rücken einer Katze erinnerte. Es ist aber auch denkbar, dass sich der Name von den Chatten ableitet, einem germanischen Volksstamm, der einst die Region besiedelte. Womöglich ist auch der Name des Bundeslands Hessen auf diesen Stamm zurückzuführen.

© Ronald Wittek

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Johann Wolfgang von Goethe trank gern Wertheimer Wein - den er vermutlich per Zufall erstmals probierte: Ein Weinhändler schickte ihm 1797 Wertheimer, weil der eigentlich bestellte Würzburger ausgegangen war. Der Wein kam nicht schlecht an, 1798 und 1800 orderte Goethe jeweils sechs Flaschen. Keine gewaltige Menge, aber immerhin. Und mit der Zeit wurde der Konsum des Wertheimer Weins im Haushalt Goethes zur schönen Gewohnheit.

© Frank Rumpenhorst/dpa

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Zugegeben, lang blieb Albrecht Dürer nicht in Wertheim. Als der Maler im Juli 1520, damals auf dem Höhepunkt seines Schaffens, in der Main-Tauber-Stadt ankam, befand er sich auf der Durchreise von Nürnberg in die Niederlande. Ob er Wertheim nicht reizoll genug fand, um zum Stift zu greifen, oder ob ihm schlicht die Zeit nicht reichte: Eine Ansicht der Stadt hat er nicht hinterlassen. Dafür gab er wohl für Speis und Trank 57 Pfennige aus, bevor ihn sein Weg weiter den Main entlang führte.

© Daniel Karmann/dpa

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Vor fast 230 Jahren, am 5. September 1791, kam der junge Ludwig van Beethoven in Mergentheim an. Er spielte die Bratsche im Hoforchester des Hochmeisters Maximilian Franz von Österreich. Bei seinem Aufenthalt in der Kurstadt ahnte wahrscheinlich kaum einer, dass er einmal einer der berühmtesten Komponisten der klassischen Musik werden sollte.

© Oliver Berg

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"Der Maah künnt . . .!": In Wertheim fließen Main und Tauber zusammen, die Stadt wird regelmäßig überflutet. Besondere Ausmaße erreichte das Hochwasser 1784 – bei einem Main-Pegel von 8,5 Metern stand die Wertheimer Altstadt unter Wasser. „Schuld“  hieran  war ein langer, kalter Winter mit starkem Schneefall, zugefrorenen Flüssen und, bei schließlich einsetzendem Tauwetter, heftigem Regen. Zum Vergleich: Der normale Pegel am Zusammenfluss von Main und Tauber liegt bei rund 1,5 Metern.  Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1909, als die Altstadt ebenfalls überflutet war.

© FN-Archiv/Holl

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Mit bis zu 30 Tieren ist das Wolfsrudel des Bad Mergentheimer Wildparks das wohl größte in Europa. Meist verstecken sich die scheuen Tiere im weitläufigen Gehege, doch mit etwas Glück kann man ihre grauen Schnauzen zwischen den Bäumen entdecken.

© Boris Roessler
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Wendelin Grimm wurde 1818 in der Brunnenstadt geboren, verbrachte dort die erste Hälfte seines Lebens und heiratete mit 27 Jahren Juliane Segner. Als der älteste Sohn der Eheleute elf Jahre alt war, beschloss die Familie nach Nordamerika auszuwandern und kam im Herbst 1957 in Minnesota an. Neben drei Koffern mit ihren Habseligkeiten brachte Grimm einen Beutel mit Samen der Luzerne – des „Ewigen Klees“ – mit in seine neue Heimat. Diese Samen säte er auf seinem Gehöft, doch kaum eine Pflanze überdauerte den strengen Winter. Im Frühjahr erntete Grimm die Samen der wenigen überlebenden Luzerne und wiederholte das ein ums andere Jahr. Nach langer, harter Arbeit gelang es ihm so, den ersten winterfesten Klee in Nordamerika zu züchten.

© Holger Hollemann/dpa

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Die Tropfsteinhöhle im Buchener Stadtteil Eberstadt verdankt ihre Entdeckung einem Zufall, so heißt es auf der Homepage der Sehenswürdigkeit. Im Dezember 1971 fanden in einem Muschelkalksteinbruch Sprengungen statt und dabei öffnete sich ein Spalt, ein Meter hoch und zwei Meter breit. Dahinter verbarg sich ein Naturdenkmal von atemberaubender Schönheit.

© Marcel Sowa

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Der Name des Flusses Tauber geht auf das keltische Wort „dubr“ zurück, welches „Wasser“ bedeutet. In Großbritannien gibt es mehrere Ortsnamen mit einem ähnlichen Wortstamm. So beispielsweise die englische Stadt Dover, oder auch das kleine Dorf Doverdale – dessen Name nicht nur sehr ähnlich klingt wie unser Taubertal, sondern wohl auch eine vergleichbare Herkunft hat.

© Elisa Katt

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Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass katholische Orte wie die Brunnenstadt den gregorianischen Kalender bereits Ende des 16. Jahrhunderts einführten, evangelische Regionen wie Wertheim dagegen erst Jahrzehnte später.

© Patrick Pleul/dpa