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Freizeit in der Pandemie

Wer flattert da im Garten?

Die Amsel mit ihrem dunklen Gefieder, das Rotkehlchen mit dem unverkennbaren roten Fleck auf der Brust und die kleine Blaumeise: Im eigenen Garten oder beim Spaziergang in Feld und Flur kann man so manchen Vogel entdecken. Einige Tipps, welche Zeit sich am besten eignet, um die Tiere zu beobachten, und was man dabei beachten sollte, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Nichts für Morgenmuffel: Die beste Zeit, um Vögel zu beobachten, ist früh am Morgen, weiß Karl-Heinz Ott. Er ist in den Nabu-Ortsgruppen Wertheim und Külsheim aktiv. „Unsere Vogelwanderungen beginnen außerhalb von Corona oft schon gegen 6 Uhr“, berichtet der Nassiger. Bei Sonnenaufgang sind die Tiere am aktivsten.

© Andrew Matthews

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Augen schließen und lauschen: Jeden Morgen ist im Freien geradezu ein Konzert an Vogelstimmen zu hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken, schreibt der Nabu. Dabei habe jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn. Welche Art wann zu hören ist, zeigt die Vogeluhr.

© Julian Stratenschulte

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Wer flattert dort? Zur Grundausstattung jedes Vogelbeobachters gehört neben einem Fernglas auch ein Bestimmungsbuch. „Es gibt viel gute Literatur und mittlerweile sogar Apps fürs Handy“, berichtet Karl-Heinz Ott. In einem Erklär-Video stellt der Nabu zudem die zehn häufigsten Gartenvögel und ihre Merkmale vor.

© Patrick Pleul
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Ruhig verhalten: „Tratschen ist beim Beobachten von Vögeln eher kontraproduktiv“, stellt Ott fest und lacht. Stattdessen sollte man sich möglichst ruhig verhalten, um die Tiere nicht zu verscheuchen. Im Freien empfiehlt es sich, Kleidung in gedeckten Farben zu tragen, also Braun oder Grau statt knalliger Töne.

© Bernd Thissen

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Paradies für Gartenvögel: Was gibt es schöneres, als am Morgen von Vogelgezwitscher geweckt zu werden? Mit einfachen Schritten schaffen Sie in Ihrem Garten ein Zuhause für Vögel. Das fängt schon bei Hecken und Sträuchern an: „Vögel verstecken sich gern und meiden große Freiflächen“, erklärt Karl-Heinz Ott. Wer Vögeln in seinem Garten einen reich gedeckten Tisch bieten möchte, pflanzt am besten heimische Gehölze oder Stauden, rät der Nabu. Sobald es nicht mehr friert, freuen sich die Piepmätze über eine Vogeltränke. Dabei eignet sich am besten eine etwas erhöh aufgestellte, flache Schale. „Die nutzen die Vögel auch, um darin zu baden. Das zu beobachten kann sehr spannend sein“, sagt Ott. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden. Einige Vogelarten genießen es außerdem, ihr Gefieder in Sand zu reinigen.

© Christin Klose

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Bitte nicht stören: Brutplätze sind tabu. Wer auf ein Nest stößt, sollte sich diesem auf keinen Fall näheren. Auch wenn Gartenvögel häufig mit wenig Scheu auf Menschen reagieren, wollen sie zurecht am Brutplatz ungestört sein, betont der Nabu.

© Rainer Jensen

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Und zum Schluss: Geduld mitbringen. „Was man beim Vogelbeobachten vor allem haben muss, ist Ausdauer“, spricht Ott aus Erfahrung.

© Sebastian Kahnert
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