Politik Streit ums Klima - ein Generationenkonflikt?

Der Klimawandel wird zur Belastungsprobe für Jung und Alt. „Ihr zerstört unsere Zukunft“, lautet der Vorwurf der Jungen. „Wir haben den heutigen Wohlstand erst ermöglicht“, entgegnen die Älteren. Droht eine Spaltung der Generationen? Ein Streitgespräch zwischen fünf Frauen und Männern.

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"Man muss erst dafür sorgen, dass der Wohlstand erzeugt und gehalten wird", sagt Moritz Plohberger (23), stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands der Jungen Union in Mannheim. Er studiert in Mainz Kommunikationswissenschaften und begeistert sich für das Thema Wirtschaft.

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"Allein in diesem Jahr leben wir seit fünf Monaten auf Pump", sagt Lynn Werhahn-Flatow (32). Die Ärztin engagiert sich bei „Parents for Future“.Sie stammt aus Oberbayern und hat in Heidelberg studiert. Zur Diskussionsrunde hat sie ihren sieben Monate alten Sohn mitgebracht.

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"Gemeinsam Lösungen zu finden, kann für alle Vorteile bringen", sagt Maximilian Jungmann (28), Politikwissenschaftler an der Uni Heidelberg. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von einer Firma, die sich für nachhaltige Entwicklung einsetzt. Gerade hat er über klimawandelinduzierte Gesundheitsrisiken promoviert.

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"Es macht Sinn, den Jungen eine Stimme zu geben. Und die fordern sie auch", sagt Nina Kastner (21). Sie studiert Geographie an der Uni Heidelberg. Sie hat vorher drei Semester Design- und Produktmanagement studiert, was ihr nicht nachhaltig genug war. Sie ist Mitglied im Jugendrat der gemeinnützigen Generationen Stiftung.

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"'Die Alten beuten die Jungen aus‘ ist eine ungeheuerliche Beleidigung", sagt Konrad Schlichter (76), Co-Vorsitzender des Mannheimer Seniorenrats. Er saß 35 Jahre für die CDU im Mannheimer Gemeinderat. Bei der Kommunalwahl ist er in diesem Jahr nicht mehr angetreten.

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